Das Cabildo de Tenerife hat ab dem 30. Juni um 7 Uhr aufgrund einer erhöhten Waldbrandgefahr außergewöhnliche Schutzmaßnahmen der Stufe 1 eingeführt. Diese Maßnahmen gelten bis zur offiziellen Aufhebung der Alarmstufe und sollen die Entstehung von Waldbränden während der aktuell kritischen Wetterlage verhindern.
Cabildo-Präsidentin Rosa Dávila betont die Dringlichkeit der Situation: „Wir befinden uns in einer besonders sensiblen Phase, in der jede Unachtsamkeit schwerwiegende Folgen für unsere Insel haben kann.“ Sie ruft die Bevölkerung zu größter Vorsicht und gemeinschaftlichem Engagement auf, um die Wälder und die öffentliche Sicherheit zu schützen.
Zu den Maßnahmen zählen das Verbot offener Feuer und Grillen im Freien, ein Rauchverbot in Erholungsgebieten, auf Campingplätzen sowie entlang öffentlicher Straßen in Risikozonen. Feuerwerksveranstaltungen sind ausgesetzt, und der Einsatz von Werkzeugen, die Funken erzeugen können, ist untersagt. Der Zugang zu Hauptstraßen und privaten Grundstücken bleibt erlaubt. Bewohner dürfen Waldwege mit dem Fahrrad oder zu Pferd nutzen, sollten jedoch Besuche in Waldgebieten auf das Notwendige beschränken.
Das Cabildo überwacht die Wetter- und Risikolage kontinuierlich und arbeitet eng mit den Notfallkräften zusammen, um die Sicherheit von Mensch und Natur zu gewährleisten. Die Maßnahmen werden aufgehoben, sobald sich die Gefahrensituation entspannt und die Alarmstufe zurückgenommen wird.
Quelle: tenerifeweekly.com
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