Villena nutzt Geschäfte als Hitzeschutzräume – Modell für Kanarische Inseln – Gesundheit (Apotheke)

Villena nutzt Geschäfte als Hitzeschutzräume – Modell für Kanarische Inseln

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

21 August, 2026

Die Stadt Villena in der Provinz Alicante hat in diesem Sommer ein neues Programm eingeführt, das lokale Geschäfte und Apotheken als Hitzeschutzräume während Hitzeperioden nutzt. Dieses Angebot ergänzt die bereits vorhandenen elf kommunalen Klimaschutzräume, die sich in öffentlichen Einrichtungen wie Sportzentren, Kulturhäusern und Bibliotheken befinden. Ziel ist es, den Einwohnern zugängliche Orte zu bieten, an denen sie sich ohne Kaufzwang abkühlen, trinken und ausruhen können. Die teilnehmenden Geschäfte sind mit einem sichtbaren Schild gekennzeichnet und stellen Klimaanlagen sowie grundlegende Annehmlichkeiten bereit.

Dieses Konzept gewinnt auch auf den Kanarischen Inseln an Bedeutung. Die Regionalregierung hat bereits Leitlinien für Gemeinden veröffentlicht, um eigene Klimaschutzräume einzurichten. Zudem wurden 236.800 Euro für die Installation von sechzehn sogenannten Smart Shelters in vier Einrichtungen auf Gran Canaria, Teneriffa und La Palma bereitgestellt. Dabei geht es nicht um neu errichtete Gebäude, sondern um die Nutzung bestehender öffentlicher und privater Räume, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen, wie freien Zugang zu Trinkwasser, Sitzgelegenheiten und angemessene Temperaturen.

Gerade in den dicht besiedelten urbanen Gebieten der Kanaren könnten solche Schutzräume eine wichtige Rolle spielen, da sie den Zugang für besonders gefährdete Personen erleichtern. Das Modell aus Villena zeigt, wie private und öffentliche Räume kombiniert werden können, um ein robustes Netzwerk von Abkühlungsstellen zu schaffen. Diese ergänzen die bestehenden öffentlichen Schutzräume, ohne sie zu ersetzen.

Für Bewohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanarischen Inseln bedeutet dies eine bessere Vorbereitung auf zunehmende Hitzewellen. Die Initiative bietet konkrete Möglichkeiten, sich in den heißen Monaten vor gesundheitlichen Risiken durch Überhitzung zu schützen. Die nächsten Schritte liegen nun in der Umsetzung der geplanten Smart Shelters und der Förderung weiterer Kooperationen mit lokalen Geschäften, um die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit solcher Schutzräume zu erhöhen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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