Vollsperrung des Viadukts Guiniguada verursacht massive Verkehrsstaus in Las Palmas auf Gran Canaria (Autobahn Gc)

Vollsperrung des Viadukts Guiniguada verursacht massive Verkehrsstaus in Las Palmas

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

4 August, 2026

Die vorübergehende Vollsperrung des Viadukts Guiniguada in Las Palmas de Gran Canaria am Montag führte zu erheblichen Verkehrsproblemen. Die Sperrung verursachte starke Rückstaus auf Haupt- und Nebenstraßen und erhöhte den Kraftstoffverbrauch um rund 25 Prozent. Sowohl Pendler als auch der Güterverkehr waren von den Verzögerungen betroffen.

Der Verkehr wurde vor allem auf die Avenida Marítima umgeleitet, die dadurch überlastet war. Staus bildeten sich bis zum Kreuz Jinámar; besonders problematisch waren die Ausfahrten des Tunnels San José und der Bereich Julio Luengo, wo die Fahrzeuge auf die GC-2 Richtung Norden wechselten. Auch die innerstädtischen Straßen der unteren Stadt wurden stark belastet. Weitere verstopfte Straßen waren Primero de Mayo, der Paseo de Chil in Hafennähe sowie Rafael Cabrera, Bravo Murillo und die Auffahrt Mata. Die Verkehrsbehinderungen reichten bis in die Gegend von Tafira und betrafen auch die Straße La Calzada nach Almatriche, eine wichtige Verbindung für den Verkehr aus dem Inselinneren und den Stadtteilen Marzagán, Siete Palmas und Tamaraceite.

Der Güter- und Personenverkehr spürt die Folgen deutlich. Die Federación de Empresas de Transportes de Canarias (FET) meldet Verzögerungen von bis zu einer Stunde pro Fahrt und eine erhebliche Steigerung des Kraftstoffverbrauchs. Die Staus führen zu höheren Kosten, logistischen Problemen und Stress bei Fahrern, die zudem durch die Anforderungen des Tachographen unter Druck stehen. Die FET fordert deshalb eine verbesserte Verkehrssteuerung an kritischen Punkten wie Torre Las Palmas, der Plaza de América und am Tunnel San José. Sie schlägt vor, die Ampelschaltungen so anzupassen, dass der Verkehr in Richtung Norden flüssiger läuft.

Politische Stimmen kritisieren die aktuelle Situation scharf. Der Partido Popular bezeichnet die Verkehrsplanung als „Desaster“ und beklagt eine „absolut mangelnde Koordination“ zwischen der Stadtverwaltung von Las Palmas und dem Cabildo de Gran Canaria. Nach Angaben des Parteisprechers Jimena Delgado werden täglich rund 130.000 Fahrzeuge über die Circunvalación geführt, die nun auf weniger geeignete Straßen umgeleitet werden. Das geringe Polizeiaufgebot und die unzureichende Verkehrsregelung seien für die massiven Staus verantwortlich. Die Partei fordert ein stärkeres Engagement mit mehr Polizei- und Mobilitätskräften, eine bessere Ampelkoordination, Echtzeitüberwachung des Verkehrs und kontinuierliche Informationen für die Verkehrsteilnehmer.

Die Sperrung des Viadukts Guiniguada betrifft auch den Hafen Puerto de La Luz, einen wichtigen Umschlagplatz für Güter auf Gran Canaria. Die Verkehrsprobleme haben somit direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Alltag vieler Menschen.

Ein konkreter Zeitrahmen für die Dauer der Sperrung wurde bislang nicht genannt. Für Pendler, Urlauber und Unternehmen bleibt nur, möglichst alternative Routen zu nutzen und zusätzliche Fahrzeit einzuplanen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die geforderten Maßnahmen zur Verkehrslenkung umgesetzt werden und wie sich die Situation entwickelt. Bis dahin bleiben die Straßen in Las Palmas de Gran Canaria stark belastet.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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