79-Jähriger stirbt nach Sturz in La Orotava auf Teneriffa auf Teneriffa (Orotava)

79-Jähriger stirbt nach Sturz in La Orotava auf Teneriffa

User avatar placeholder
Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

20 Juni, 2026

Am Samstagnachmittag kam es auf Teneriffa zu einem tragischen Unfall: Ein 79-jähriger Mann stürzte am Camino El Monturrio im Gemeindegebiet von La Orotava in eine Schlucht und verstarb noch am Unfallort. Das Unglück ereignete sich gegen 17:34 Uhr, als der Notruf beim kanarischen Notfallkoordinationszentrum CECOES 112 einging. Die alarmierten Rettungskräfte konnten trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen den Tod des Mannes nicht verhindern.

Der Einsatzleiter des kanarischen Rettungsdienstes (Servicio de Urgencias Canario, SUC) ordnete den Einsatz einer Basis-Notfallambulanz an, die gemeinsam mit einem Arzt und einer Krankenschwester des Gesundheitszentrums La Orotava vor Ort ging. Zeitgleich rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Teneriffa mit einer schweren Löschgruppe und einer Spezialeinheit für Rettungseinsätze an, um den Verunglückten aus der unzugänglichen Schlucht zu bergen.

Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte den Mann ohne Lebenszeichen vor. Die Feuerwehr begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, unterstützt vom medizinischen Personal des SUC und des Gesundheitszentrums. Trotz aller Bemühungen blieben die Reanimationsversuche erfolglos. Der Tod wurde offiziell bestätigt. Die Guardia Civil übernahm die Sicherung der Unfallstelle und bewachte den Leichnam bis zum Eintreffen der Justizbehörden, die die weiteren Untersuchungen einleiteten.

Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren, die vor allem ältere Menschen bei Wanderungen in unwegsamem Gelände auf den Kanaren drohen können. Der Camino El Monturrio bei La Orotava gilt als landschaftlich reizvoll, weist aber auch steile und teilweise schlecht gesicherte Abschnitte auf. Für Urlauber und Bewohner der Insel stellt dieser Unfall eine Mahnung dar, besonders vorsichtig zu sein und geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden – von der lokalen Polizei über die Guardia Civil bis hin zur kanarischen Polizei – sowie der Rettungsdienste zeigte sich in der schnellen und koordinierten Reaktion. Trotz des tragischen Ausgangs konnten die Einsatzkräfte eine prompte Versorgung und Bergung gewährleisten. Für die Bevölkerung und Besucher der Kanaren sind solche Einsätze Teil eines umfassenden Sicherheitsnetzes, das auch in schwer zugänglichen Gebieten funktioniert.

Für alle, die auf Teneriffa unterwegs sind, gilt weiterhin, auf markierten Wegen zu bleiben und bei Unsicherheiten auf Wanderungen nicht allein zu gehen. Besonders in den Sommermonaten, wenn viele Touristen die Insel besuchen, empfiehlt es sich, vor Touren die örtlichen Wetter- und Sicherheitshinweise zu beachten. Der Unfall am Camino El Monturrio zeigt, wie schnell selbst kurze Unachtsamkeiten fatale Folgen haben können.

Die Behörden setzen ihre Ermittlungen zur Unfallursache fort. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder weitere Informationen geben können, sich zu melden. Für die Hinterbliebenen des Verstorbenen wurde Unterstützung durch soziale Dienste angeboten. Die Gemeinde La Orotava und die Inselverwaltung Teneriffa bekunden ihr Mitgefühl und betonen erneut die Bedeutung von Vorsicht in der Natur.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
Zum Original

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

Deutschsprachige Kleinanzeigen für alle Kanaren-Inseln: Immobilien, Jobs, Fahrzeuge, Dienstleistungen und mehr – jetzt Angebote entdecken oder kostenlos inserieren.

→ Anzeigen entdecken