Am Sonntag, den 10. Mai 2026, landete ein Militärflugzeug mit 14 spanischen Passagieren des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius in Madrid. Die Evakuierung fand in der Nähe des Hafens von Granadilla, Teneriffa, statt, wo das Schiff aufgrund eines Hantavirus-Ausbruchs vor Anker lag. Die Rückkehrer, darunter 13 Passagiere und ein Crewmitglied, wurden um 14:00 Uhr Ortszeit an der Luftwaffenbasis Torrejón de Ardoz empfangen.
Die spanischen Staatsbürger stammen aus verschiedenen Regionen, darunter fünf aus Katalonien, drei aus Madrid, drei aus dem Fürstentum Asturien sowie je einer aus Castilla y León, Galicien und der Gemeinschaft Valencia. Nach ihrer Ankunft werden sie im Hospital Central de la Defensa ‚Gómez Ulla‘ unter Quarantäne gestellt, die 42 Tage dauern wird.
Die Evakuierungsaktion begann um 09:40 Uhr, nachdem die Gesundheitsbehörden bestätigten, dass sowohl Passagiere als auch Crewmitglieder asymptomatisch waren. Die Rückkehrer trugen FFP2-Masken als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme und durften nur das Nötigste an persönlichen Gegenständen mitnehmen. Der Transport zum Flughafen Tenerife Sur dauerte etwa zehn Minuten und wurde von der Guardia Civil sowie der UME begleitet.
Die ersten Passagiere wurden um 10:20 Uhr am Flughafen erwartet, wo sie eineinhalb Stunden lang mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet wurden, bevor sie an Bord des Flugzeugs gingen, das kurz vor Mittag abhob.
Quelle: laprovincia.es
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