Studie soll Sammelverbot für Meeresfrüchte an El Hierro neu bewerten – Arbeit (Fischerboot)

Studie soll Sammelverbot für Meeresfrüchte an El Hierro neu bewerten

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

16 Juli, 2026

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat eine wissenschaftliche Studie beauftragt, um die seit 2011 bestehende Sperre für das Sammeln von Meeresfrüchten an der Nordwestküste El Hierros zu überprüfen. Diese Maßnahme beeinflusst seit 15 Jahren die traditionelle Fischerei in der Region und wurde damals als Reaktion auf die vulkanische Eruption bei La Restinga eingeführt, deren heiße Wasserströme zu einem starken Rückgang der Meeresressourcen führten. Die Studie soll nun aktuelle empirische Daten liefern, um fundiert entscheiden zu können, ob das Sammelverbot beibehalten, angepasst oder aufgehoben wird. Dabei arbeiten die Verantwortlichen eng mit dem professionellen sowie dem Freizeit-Fischereisektor zusammen. Das Sammelverbot betrifft vor allem das Aufsammeln von Tieren wie Napfschnecken, Burgados und Seeigeln in einem Küstenabschnitt zwischen Arenas Blancas und Playa de la Madera. Die Dauer des Verbots, ursprünglich als temporäre Schutzmaßnahme gedacht, wurde mehrfach verlängert, da bisher keine gesicherten wissenschaftlichen Nachweise für eine vollständige Erholung der Bestände vorlagen. Die bevorstehende Untersuchung soll Klarheit über den aktuellen Zustand der maritimen Ressourcen bringen und damit eine rechtliche sowie verwaltungstechnische Grundlage schaffen, die sowohl den Umweltschutz als auch die wirtschaftlichen Interessen der lokalen Fischerei berücksichtigt. Sollte die Studie bestätigen, dass sich die Bestände erholt haben, könnte dies eine Modulation oder sogar eine Aufhebung des Verbots nach sich ziehen. Bis dahin bleibt die Nutzung der Meeresressourcen in diesem Gebiet eingeschränkt, was sowohl für die Einwohner als auch für Urlauber und Auswanderer von Bedeutung ist, da die Fischerei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf El Hierro bleibt. Die Ergebnisse der Studie werden in den kommenden Monaten erwartet und werden entscheidend sein für die zukünftige Ausgestaltung der Fischereipolitik an der Nordwestküste dieser Kanareninsel.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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