Santa Cruz de Tenerife führt Umweltzone im Stadtzentrum ein – Verkehr (Electro Auto)

Santa Cruz de Tenerife führt Umweltzone im Stadtzentrum ein

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

25 Juli, 2026

Der Stadtrat von Santa Cruz de Tenerife hat eine neue Umweltzone im historischen und kommerziellen Zentrum der Stadt beschlossen. Ab sofort gilt an Werktagen von 7 bis 20 Uhr eine Zufahrtsbeschränkung für bestimmte ältere Benzin- und Diesel-Pkw. Betroffen sind Benzinfahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2001 zugelassen wurden, sowie Dieselautos mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2006. Diese Maßnahme soll die Luftqualität verbessern und ist Teil eines umfassenden Mobilitätsplans, der mit zwölf Millionen Euro aus EU-Next Generation Fonds finanziert wird.

Das Gebiet der Umweltzone umfasst den Innenbereich zwischen Barranco de Santos, der Calle Méndez Núñez, der Calle San Isidro und der Avenida de Anaga. Die Straßen, die diese Peripherie markieren, sind von den Einschränkungen ausgenommen. Fahrzeuge, die nach den genannten Stichtagen zugelassen wurden oder ein Umweltplakettensiegel besitzen, dürfen die Zone ohne Einschränkung befahren.

Um den Zugang für berechtigte Nutzer zu gewährleisten, hat die Stadtverwaltung ein Registrierungssystem eingerichtet. Bewohner mit Wohnsitz in der Umweltzone, die Fahrzeuge besitzen oder leasen, erhalten automatisch eine Zufahrtsgenehmigung. Ebenso sind Fahrzeuge für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Taxis, öffentliche Verkehrsmittel, Rettungsdienste sowie Fahrzeuge für Reinigung, Versorgung und Pannenhilfe ausgenommen. Besitzer historischer Fahrzeuge nach dem neuen Real Decreto 895/2024 sind ebenfalls von den Beschränkungen befreit.

Darüber hinaus können weitere Ausnahmen beantragt werden. Dazu zählen Familien mit geringem Einkommen, pflegende Angehörige, Bewohner mit mehreren Fahrzeugen, Nutzer von privaten Garagen sowie Kunden von Reparaturwerkstätten innerhalb der Umweltzone. Auch der Lieferverkehr, Schülertransporte, der Zugang zu Gesundheitszentren und Fahrschulen sind in bestimmten Fällen zugelassen.

Parallel zur Einführung der Umweltzone hat der Stadtrat eine Nachtragshaushaltsmaßnahme genehmigt, mit der über 15 Millionen Euro aus städtischen Rücklagen in Wohnungsbau, Infrastruktur, Sportanlagen, Mobilität und Gebäudemanagement investiert werden sollen. Diese Finanzmittel ergänzen die EU-Förderung und sollen die nachhaltige Entwicklung der Stadt weiter voranbringen.

Politisch wurde die Verordnung mit den Stimmen der Regierungskoalition aus Coalición Canaria und Partido Popular sowie eines unabhängigen Stadtrats mehrheitlich angenommen. Die Sozialdemokraten enthielten sich, die Partei Vox lehnte die Maßnahme ab. Im Zuge der Sitzung wurde zudem einstimmig beschlossen, den Bereich um den Kinderspielplatz im García Sanabria Park nach dem verstorbenen Dichter Joan Margarit Consarnau zu benennen und ihm damit ein bleibendes städtisches Andenken zu widmen.

Mit der Einführung der Umweltzone beginnt nun eine Übergangsphase, in der die Regelungen umgesetzt und von den Bürgern angenommen werden sollen. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, die Öffentlichkeit weiterhin zu informieren und das Zulassungssystem kontinuierlich zu betreuen. Die Maßnahme betrifft nicht nur die Bewohner, sondern auch Besucher und Auswärtige, die künftig beim Befahren des Stadtzentrums die neuen Regelungen beachten müssen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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