In den kommenden Wochen fließen 42 Millionen Euro an Fördermitteln für Mietzuschüsse und die Renovierung von Wohnraum auf den Kanarischen Inseln. Diese Summe ist Teil eines umfassenden staatlichen Wohnungsplans, der insgesamt 222 Millionen Euro für die Region vorsieht. Seit 2018 wurden bereits 450 Millionen Euro aus staatlichen und europäischen Fonds für den Wohnungsbau auf den Kanaren bereitgestellt. Der spanische Minister für territoriale Politik und demokratisches Gedächtnis, Ángel Víctor Torres, betonte bei einem Besuch der Sanierungsarbeiten in Corralejo und El Cotillo auf Fuerteventura, dass Wohnraum eine absolute Priorität der Regierung sei. Die Mittel sollen den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum verbessern – insbesondere durch Mietzuschüsse, die Renovierung bestehender Wohnungen sowie den Neubau. Auf Fuerteventura profitieren vor allem die Gemeinden La Oliva, Corralejo und El Cotillo von den Förderungen. Lola García, Präsidentin des Cabildo de Fuerteventura, unterstrich die Bedeutung der Maßnahmen für Familien und Jugendliche auf der Insel. Sie kündigte zudem an, dass bald die Ausschreibung für die Renovierung des historischen Zentrums von Corralejo erfolgt, ein Projekt, das den Wohnraum und das Stadtbild nachhaltig verbessern soll. Die Fördermittel kommen somit direkt den Bewohnern zugute und sollen die angespannte Wohnsituation auf den Kanaren entschärfen, indem sie Kommunalverwaltungen und lokale Initiativen unterstützen.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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