Auf Lanzarote erhalten derzeit 478 sozial benachteiligte Menschen Unterstützung durch fünf soziale Programme der Fundación Flora Acoge. Zu den betreuten Gruppen zählen ältere Menschen ohne familiäre Unterstützung, Alleinerziehende mit Kindern, Obdachlose und Personen in sozialer Ausgrenzung. Diese umfassenden Hilfsangebote werden mit knapp 562.000 Euro von der kanarischen Sozialbehörde und über 316.000 Euro vom Cabildo Lanzarote jährlich finanziert.
Eines der Programme richtet sich speziell an 52 ältere Menschen, die keine soziale oder familiäre Unterstützung haben. Hier erhalten sie Begleitung bei alltäglichen Herausforderungen wie Arztbesuchen, Einkäufen oder Bankgeschäften, um ihre Lebensqualität und Selbstständigkeit zu fördern. Die Casa de Acogida bietet 17 Plätze für Obdachlose, die dort Unterkunft, Verpflegung und Hygiene erhalten. Aktuell sind alle Plätze belegt, und fünf Personen stehen auf der Warteliste.
Weitere Angebote umfassen den Projektbereich „Promoción social“, in dem 147 Personen mit Essens- und Hygienediensten versorgt werden, sowie „La Sereta“, das hauptsächlich alleinerziehende Familien mit Kindern unterstützt. Dieses Projekt erreicht 188 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder. Zusätzlich betreut die Fundación Flora Acoge im Programm „Acompañamiento y Atención“ 31 Personen, die sich in Risikosituationen sozialer Ausgrenzung befinden.
Die Finanzierung der Programme erfolgt im Rahmen von Fördermitteln der kanarischen Regierung, die unter anderem aus dem Steueraufkommen stammen, sowie durch das Cabildo von Lanzarote und La Graciosa. Von den Mitteln des Cabildos fließen über 250.000 Euro allein in die Casa de Acogida, die ganzjährig rund um die Uhr geöffnet ist. Die Verantwortlichen betonen, dass diese Einrichtungen nicht nur die Grundbedürfnisse decken, sondern auch die soziale Integration und Eigenständigkeit der Betroffenen fördern.
Die Fundación Flora Acoge arbeitet mit einem Team von 29 Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen wie Sozialarbeit, Psychologie, Prävention und Therapie. Die enge Zusammenarbeit mit der kanarischen Sozialbehörde und dem Cabildo gewährleistet eine stabile und nachhaltige Betreuung der vulnerablen Gruppen auf Lanzarote.
Die soziale Unterstützung durch diese Programme ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Insel. Sie zeigt, wie gezielte Maßnahmen und kontinuierliche finanzielle Förderung dazu beitragen, soziale Ausgrenzung zu verringern und benachteiligten Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. Für die kommenden Monate ist mit einer Fortsetzung und Weiterentwicklung der Angebote zu rechnen, um auch zukünftig bedürftigen Personen auf Lanzarote Hilfe und Begleitung zu bieten.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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