Casimiro Curbelo fordert mehr studentischen Wohnraum auf den Kanaren in Ferien Schule (Universidad)

Casimiro Curbelo fordert mehr studentischen Wohnraum auf den Kanaren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

25 Juli, 2026

Casimiro Curbelo, Präsident des Rates von La Gomera, setzt sich für eine verbesserte Unterbringung von Studierenden auf den Kanarischen Inseln ein. Er schlägt vor, die Inselräte zu einer gemeinsamen Strategie zu vereinen, um den Ausbau von Wohnmöglichkeiten auf den Hauptinseln Teneriffa und Gran Canaria voranzutreiben. Ziel ist es, die Wohnsituation für Studierende zu verbessern, die von kleineren Inseln wie La Gomera, El Hierro, La Palma, Lanzarote und Fuerteventura zum Studium auf die größeren Inseln ziehen müssen.

In einer Initiative, die auf der Tagesordnung der kommenden Versammlung der Kanarischen Föderation der Inselräte (FECAI) stehen soll, fordert Curbelo konkrete Maßnahmen wie den Bau neuer Studentenwohnheime, den Erwerb oder die Renovierung vorhandener Immobilien sowie Kooperationsvereinbarungen mit bestehenden Einrichtungen. Damit soll ein stabiles und langfristiges Netz für bezahlbaren studentischen Wohnraum geschaffen werden.

Die Notwendigkeit dieser Initiative ergibt sich aus der finanziellen Belastung vieler Familien, die ihre Kinder für das Studium auf die Hauptinseln schicken. Neben den Studiengebühren kommen hohe Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Reisen hinzu, die für viele eine große Hürde darstellen. Besonders betroffen sind Studierende von kleineren Inseln, die zusätzlich mit der doppelten Insellage zu kämpfen haben.

Curbelo betont, dass weder der Wohnort noch die finanzielle Situation der Familien den Zugang zu höherer Bildung einschränken dürfen. Die steigenden Mietpreise und der Mangel an geeignetem Wohnraum erschweren es zunehmend, ein Studium außerhalb der Heimatinsel aufzunehmen oder fortzusetzen. Durch die geplante Zusammenarbeit der Inselräte könnte eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und eine verbesserte regionale Kohäsion erreicht werden.

Die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen wird als wichtiger Schritt gesehen, um Chancengleichheit unter den Studierenden der Kanaren zu fördern. Wie schnell sich die Wohnsituation konkret verbessert, hängt von den Beschlüssen der FECAI und der Koordination zwischen den Inselverwaltungen ab. Die Initiative eröffnet jedoch Perspektiven, die finanzielle Last für betroffene Familien spürbar zu verringern und das Studium für junge Menschen aus den kleineren Inseln zugänglicher zu machen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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