Im zweiten Quartal 2026 haben Touristen auf den Kanarischen Inseln insgesamt 4,85 Milliarden Euro ausgegeben, was einem Anstieg von 10,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Pro Tag gaben Besucher im Schnitt 181 Euro aus, nach 157,90 Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung zeigt eine deutliche Steigerung der touristischen Kaufkraft und stellt einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft der Inseln dar.
Die meisten Ausgaben stammen von Urlaubern aus Großbritannien, Deutschland und Spanien. Besonders hoch fiel der tägliche Durchschnittsverbrauch belgischer Touristen aus, die mit 201 Euro pro Tag die höchsten Ausgaben verzeichneten. Im Gegensatz dazu gaben italienische Besucher mit durchschnittlich 134,50 Euro pro Tag am wenigsten aus.
Die beiden bevölkerungsreichsten Inseln Teneriffa und Gran Canaria sind die Hauptziele der Touristen und repräsentieren 63 Prozent der gesamten Ausgaben auf den Kanarischen Inseln. Teneriffa allein macht 38,4 Prozent der Gesamtausgaben aus, gefolgt von Gran Canaria mit 24,4 Prozent. Die Konzentration der touristischen Ausgaben auf diese beiden Inseln unterstreicht ihre Bedeutung als wirtschaftliche Zentren des Kanarentourismus.
Diese Zahlen belegen, dass der Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln weiterhin an Dynamik gewinnt. Die gestiegenen Ausgaben pro Tag deuten darauf hin, dass Besucher bereit sind, mehr Geld für ihre Aufenthalte auszugeben, was sich positiv auf lokale Unternehmen und Beschäftigung auswirkt. Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Inseln bedeutet dies eine verstärkte wirtschaftliche Aktivität und möglicherweise mehr Angebote und Dienstleistungen rund um den Tourismus.
Für die kommenden Monate bleibt abzuwarten, ob sich dieser Aufwärtstrend fortsetzt und wie sich die Verteilung der Ausgaben auf weitere Inseln entwickeln wird. Die Daten des Statistischen Instituts der Kanarischen Inseln (Istac) bieten eine wichtige Grundlage für weitere Planungen und Investitionen im Tourismussektor.
Quelle: tenerifeweekly.com
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