Die kanarische Notfallmanagement-Direktion hat für Gran Canaria ab Montag, dem 7. September, um 10 Uhr die höchste Warnstufe wegen erwarteter extremer Hitze ausgerufen. Die Entscheidung basiert auf Daten der staatlichen Meteorologischen Agentur und entspricht dem regionalen Notfallplan für widrige Wetterlagen (PEFMA). Für die übrigen Inseln der Kanaren gilt weiterhin die Vorwarnstufe.
Auf Gran Canaria werden Temperaturen von mindestens 35 Grad erwartet, vor allem in den Gebieten rund um Tejeda sowie in den südlichen und westlichen tiefer gelegenen Regionen. In einigen lokal begrenzten Bereichen, insbesondere im Inselinneren und in den südlichen Gipfellagen, könnten die Werte am Montag bereits 39 Grad erreichen und am Dienstag sogar bis zu 40 Grad ansteigen.
Auch auf den Inseln El Hierro und La Gomera werden Höchsttemperaturen von bis zu 36 Grad erwartet, besonders in den südlichen Landesteilen sowie in den mittleren und höheren Lagen. La Palma wird am Dienstag voraussichtlich 34 Grad an den Gipfeln und westlichen Hängen erleben, wobei in El Paso und Teilen der Caldera de Taburiente bis zu 36 Grad möglich sind.
Für Teneriffa werden Temperaturen um 33 Grad prognostiziert, mit einzelnen Orten, an denen Werte über 34 Grad erreicht werden könnten. Ein Temperaturanstieg wird insbesondere im südlichen und westlichen Inselinneren erwartet, wo ebenfalls bis zu 36 Grad gemessen werden könnten.
Fuerteventura und Lanzarote sind ebenfalls von intensiver Hitze betroffen, vor allem in den südlichen Landesteilen, wo am Dienstag Temperaturen bis zu 36 Grad möglich sind.
Neben den hohen Tagestemperaturen wird auch mit ungewöhnlich warmen Nächten gerechnet, bei denen die Temperaturen selten unter 25 bis 26 Grad fallen. Dies gilt besonders für die Inseln in der Provinz Las Palmas und kann die nächtliche Erholung beeinträchtigen.
Die Hitzewarnung bedeutet für Einwohner und Besucher eine erhöhte Vorsicht, insbesondere bei körperlicher Anstrengung und im Freien. Die regionalen Behörden empfehlen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und die intensive Mittagshitze zu meiden. Die Warnung gilt zunächst für den Beginn der Woche, weitere Entwicklungen werden von der Wetteragentur beobachtet. Für alle betroffenen Inseln ist mit einer vorübergehenden Belastung durch die Hitze zu rechnen, was auch Auswirkungen auf den Tourismus und die Gesundheit der Bevölkerung haben kann.
Quelle: tenerifeweekly.com
Zum Original

