Die Kanarische Regierung hat die Wetterlage aktualisiert und für die Inseln Lanzarote, Fuerteventura sowie die östlichen, südlichen und westlichen Regionen Gran Canarias eine offizielle Hitzewarnung ab 10 Uhr am Dienstag, dem 15. September, ausgesprochen. Dies basiert auf Daten der Staatlichen Meteorologischen Agentur und weiteren Quellen im Rahmen des spezifischen Notfallplans für meteorologische Gefahren auf den Kanaren (PEFMA). Die übrigen Inseln des Archipels verbleiben bis auf Weiteres in einer Vorwarnstufe.
Am Dienstag ist mit einer intensiven Phase hoher Temperaturen zu rechnen. In südlich ausgerichteten Gebieten der östlichen Inseln werden Werte von 37 Grad Celsius oder mehr erwartet. Auch auf Gran Canaria sind besonders die Ost-, Süd- und Westhänge betroffen, wo die Temperaturen lokal ebenfalls auf 37 Grad oder höher steigen können. Fuerteventura und Lanzarote erleben ähnliche Bedingungen, vor allem im Inselinneren und an den Südhängen, mit potenziell sehr hohen Temperaturen.
Begleitet wird das Hitzeereignis von Calima, einem Staubwind, der vor allem am Dienstag in der östlichen Provinz stärker auftritt. In Lanzarote und Fuerteventura soll die Calima im Laufe des Tages nachlassen. Am Mittwoch, dem 16. September, wird eine allmähliche Abkühlung erwartet, jedoch bleiben die Temperaturen weiterhin erhöht, sodass in einigen Bereichen weiterhin Hitzewarnungen gültig sein werden.
Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, die Empfehlungen zur Selbstschutzmaßnahmen der Generaldirektion für Notfälle zu beachten. Diese Hinweise sind insbesondere für Einwohner und Besucher wichtig, um gesundheitliche Risiken durch die hohen Temperaturen zu minimieren. Die Situation wird weiterhin genau beobachtet, um bei Bedarf weitere Anpassungen der Warnstufen vorzunehmen.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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