Neue Meeresreserve zwischen Fuerteventura und Lanzarote geplant in Inselweit (Fischerei)

Neue Meeresreserve zwischen Fuerteventura und Lanzarote geplant

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Geschrieben von Thomas John - Kanaren Nachrichten Redaktion

5 April, 2026

Die Direktion für Fischerei der Kanarischen Regierung hat angekündigt, mittelfristig in jeder der Kanarischen Inseln mindestens eine Meeresreserve von fischereilicher Bedeutung einzurichten. Diese Maßnahme folgt dem kürzlich geschlossenen Abkommen zur Meeresreserve von La Graciosa und den umliegenden Inseln, das als Modell für die Region zwischen Fuerteventura und Lanzarote dient. Der Vertrag wurde am 26. März während einer Sitzung im Sozialkulturzentrum von Caleta del Sebo in La Graciosa unterzeichnet.

Im Rahmen des Abkommens wird der Bestand der zugelassenen Fischereifahrzeuge in zwei Kategorien unterteilt: eine feste Liste mit hauptsächlich lokalen Booten und eine ergänzende Liste für Schiffe, die nicht auf der Hauptliste stehen. Diese Regelung ermöglicht es den Fischern der Cofradía de Playa Blanca, erstmals unter strengen Kontrollen in der Reserve zu fischen. Die neuen Regelungen beinhalten auch die Geolokalisierung der Boote, um die Überwachung zu gewährleisten.

Die Meeresreservate sollen dazu dienen, die Fischereiressourcen zu schützen und zu regenerieren, indem die Nutzung und Aktivitäten innerhalb dieser Gebiete eingeschränkt werden. Dies umfasst Zonen mit maximalem Schutz, Bereiche mit eingeschränkten Nutzungen sowie moderate Nutzungszonen. Die Kanarische Regierung plant zudem, bis 2021 Studien und Workshops zur Schaffung einer Meeresreserve im Bereich des Islote de Lobos und des Engpasses von La Bocayna durchzuführen, um die Machbarkeit zu prüfen.

Esteban Reyes, der Direktor für Fischerei, betonte, dass dieser Vertrag sowohl dem Fischereisektor beider Inseln zugutekommt als auch auf langjährige Forderungen der Fachleute reagiert. Er hob hervor, dass die Vereinbarung die Rechte und Interessen aller Beteiligten wahrt und eine inklusivere Verwaltung fördert.

Quelle: fuerteventuradigital canarias
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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