Gefährliche Droge ‚Tusi‘ verbreitet sich auf Festivals in Teneriffa – Divers / Vermischtes (Drogen)

Gefährliche Droge ‚Tusi‘ verbreitet sich auf Festivals in Teneriffa

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Geschrieben von Thomas John - Kanaren Nachrichten Redaktion

11 April, 2026

Die Festnahme von fünf Personen auf zwei Musikfestivals in Adeje hat die Aufmerksamkeit auf die Droge ‚Tusi‘ gelenkt, die als rosa Kokain vermarktet wird. Laboranalysen zeigen jedoch, dass es sich nicht um Kokain handelt, sondern um eine synthetische Mischung, die erhebliche gesundheitliche Risiken birgt. Diese Substanz, die oft mit künstlichem Farbstoff und fruchtigen Aromen versehen ist, enthält häufig eine Kombination aus Ketamin, MDMA und anderen psychoaktiven Stoffen. Laut einer Untersuchung von Energy Control zwischen 2019 und 2022 fanden sich in 150 Proben nur in zwei Fällen echte Kokainreste.

Die chemische Zusammensetzung des ‚Tusi‘ unterscheidet sich grundlegend von der traditionellen Kokainform. Während Kokain aus der Coca-Pflanze gewonnen wird, ist ‚Tusi‘ ein variabler Cocktail, dessen Inhaltsstoffe je nach Anbieter schwanken können. Diese Droge wird als exklusives Produkt verkauft, wobei der Preis zwischen 80 und 100 Euro pro Gramm liegt, was sie teurer macht als herkömmliches Kokain, das etwa 60 Euro kostet.

Ein zentrales Risiko des ‚Tusi‘ ist die Unberechenbarkeit der Wirkungen, die durch die variierenden Mischungen entstehen. Experten warnen, dass der Konsum mit Alkohol zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen kann, darunter Koordinationsverlust und erhöhte Dehydrierung. Zudem wurden psychische Probleme wie Angstzustände und psychotische Episoden in Verbindung mit dem Konsum dieser Droge festgestellt.

Die spanischen Behörden haben einen Anstieg der Beschlagnahmungen von ‚Tusi‘ seit 2020 dokumentiert, insbesondere in Nachtclubs und an Küstenorten. Die Verbreitung dieser Droge wird durch eine falsche Risikowahrnehmung und ihre auffällige Präsentation begünstigt. Die Behörden arbeiten intensiv daran, die Verbreitungsnetzwerke zu identifizieren, die oft internationale Flughäfen nutzen oder die Droge selbst herstellen.

Quelle: dariodeavisos
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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