Der Präsident des Cabildo von Gran Canaria, Antonio Morales Méndez, hat die Dringlichkeit einer ersten Auktion für Offshore-Windenergie in Spanien betont und schlägt vor, dass diese in Form eines Pilotprojekts auf der Insel umgesetzt wird. In einer gemeinsamen Erklärung fordern Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften und der öffentlichen Verwaltung beim Ministerium für ökologische Transition eine zügige Einberufung dieser Auktion, um Gran Canaria nicht von der laufenden Energiewende in Europa abzuhängen.
Morales hebt hervor, dass die Entwicklung der schwimmenden Windenergie als Schlüsseltechnologie angesehen wird, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, die wirtschaftliche Diversifizierung zu fördern und qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Die Initiative wird von 20 relevanten Organisationen unterstützt, darunter die Kanarische Unternehmerkonföderation und die Handelskammer, was die breite Zustimmung zu diesem Vorhaben unterstreicht.
Das Cabildo hat bereits eine klare Strategie zur Energiewende formuliert, die die Integration stabilisierender Technologien in das lokale Energiesystem vorsieht. Offshore-Windenergie wird als komplementär zu anderen erneuerbaren Energiequellen wie Solarenergie betrachtet und könnte eine konstante Energieversorgung gewährleisten.
Zusätzlich betont der Umweltminister Raúl García Brink die günstigen Bedingungen Gran Canarias für die Einführung dieser Technologie, sowohl hinsichtlich der Energieplanung als auch der industriellen und logistischen Kapazitäten. Er fordert, dass der technologische Fortschritt auch der Insel zugutekommt, indem lokale Unternehmen in die gesamte Wertschöpfungskette integriert werden. Laut Schätzungen könnte ein Referenzprojekt mit etwa 500 Megawatt in der Region einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss und zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen.
Quelle: el diario canarias ahora
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