Am Samstag hat Salvamento Marítimo 40 Personen, darunter eine Frau und drei Minderjährige, aus einer aufblasbaren Boot vor der Südküste von Fuerteventura gerettet. Der Einsatz wurde eingeleitet, nachdem ein Hinweis auf eine Bootsfahrt von El Aaiún in Richtung Kanaren eingegangen war.
Die Koordinatoren des Zentrums in Las Palmas mobilisierten umgehend den Helikopter Helimer 205 und informierten Schiffe in der Umgebung. Die Guardia Civil entdeckte ein Radar-Echo, das die Position des Bootes bestätigte. Um 11:50 Uhr wurde das Boot schließlich vom Helikopter gesichtet.
Daraufhin entsandte Salvamento Marítimo das Rettungsschiff Salvamar Izar und leitete den Containerschiff San Alberto an, in sicherer Entfernung in Sichtweite des Bootes zu bleiben.
Die Rettungsaktion begann kurz vor 14:00 Uhr und endete erfolgreich mit dem Transfer der 40 Personen, die alle in scheinbar gutem Gesundheitszustand waren. Laut Angaben der Notfalldienste stammten 13 der Geretteten aus Subsahara-Afrika, 22 aus dem Maghreb, darunter die drei Minderjährigen, während drei Personen aus Ägypten und zwei aus Sudan kamen. Nach dem Einsatz steuerte die Salvamar Izar den Hafen von Gran Tarajal an, wo sie gegen 16:30 Uhr eintraf.
Quelle: eldiario.es
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