Taxifahrer in Antigua kritisieren unfaire Konkurrenz durch TAXIXI auf Teneriffa (Taxi Teneriffa)

Taxifahrer in Antigua kritisieren unfaire Konkurrenz durch TAXIXI

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

11 Mai, 2026

Die Mehrheit der Taxifahrer in Antigua, unter der Leitung von Juan Antonio Fránquiz, hat sich gegen die Stadtverwaltung gewandt. Der Konflikt entstand, als die Taxi-Vereinigung beschloss, ein innovatives Managementsystem namens TAXIXI nicht zu nutzen. Dies führte zur Gründung einer konkurrierenden Organisation unter der Leitung von Paco Vera, die unabhängig von der ursprünglichen Vereinigung operiert. Fránquiz sieht die Stadtverwaltung in der Verantwortung, die neue Entität zu unterstützen und die Interessen der Mehrheit der Taxifahrer zu ignorieren.

Bereits im Dezember 2024 stellte die Taxi-Vereinigung eine Anfrage an die Stadtverwaltung, um Informationen über die Genehmigung von TAXIXI-Werbung an öffentlichen Haltestellen zu erhalten. Auf diese Anfrage erhielt die Vereinigung keine Antwort, was sie dazu veranlasste, eigene Informationsplakate anzubringen. Daraufhin forderte die Stadtverwaltung die Vereinigung auf, diese Plakate innerhalb von fünf Tagen zu entfernen. Fránquiz argumentiert, dass es sich hierbei nicht um Werbung, sondern um wichtige Informationen handelt.

In der aktuellen Situation hat die Taxi-Vereinigung erneut Beschwerde bei der Diputación del Común eingelegt, nachdem eine frühere Beschwerde im Jahr 2025 ohne Ergebnis blieb. Die Taxifahrer berichten von unlauterem Wettbewerb durch TAXIXI, der sowohl Touristen als auch Einheimische betrifft. So erhielten Kunden, die den traditionellen Taxi-Service nutzten, SMS-Nachrichten, die sie aufforderten, die neue Organisation zu kontaktieren.

Zusätzlich gibt es Vorwürfe, dass Hotels in der Region Anreize erhalten, um TAXIXI zu nutzen, was die traditionelle Taxi-Vereinigung weiter schwächt. Fránquiz äußert Besorgnis über die Auswirkungen auf die Touristen, die oft lange auf ein Taxi warten müssen. Zudem wurde eine nicht ausgezahlte Subvention von 50.000 Euro, die im Oktober 2024 genehmigt wurde, thematisiert. Diese Situation wirft Fragen zur Verwendung öffentlicher Mittel auf und verstärkt die Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung, die in den letzten Jahren nicht auf die Anliegen der Taxifahrer reagiert hat.

Quelle: lavozdefuerteventura.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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