Am Sonntagmittag kam es im Hafen von Granadilla zu einem überraschenden Vorfall, als 14 Spanier von dem Kreuzfahrtschiff Hondius an Land gingen. Beobachtungen von Journalisten zeigten, dass viele Passagiere keine Schutzhandschuhe trugen und einige ihre Masken unter dem Kinn hatten. Statt der empfohlenen Schutzkleidung trugen sie lediglich eine blaue Plastikschürze, die oft nicht bis zu den Knöcheln reichte.
Die Rückkehrer wurden in Militärbusse der Unidad Militar de Emergencias (UME) gebracht, wobei eine ältere Dame sichtbar erschöpft gegen das Fenster drückte. Die Ministerin für Gesundheit, Mónica García, hatte zuvor erklärt, dass alle Passagiere, einschließlich der Evakuierten, asymptomatisch seien. Es wurde jedoch deutlich, dass vor der Landung keine PCR-Tests durchgeführt wurden, was die Besorgnis über mögliche Ansteckungen verstärkte.
Die Eile des Gesundheitsministeriums, die Passagiere schnell zu entlassen, könnte darauf abzielen, eine plötzliche Krankheitswelle zu verhindern. Ein weiterer kritischer Punkt war die Entscheidung, einen amerikanischen Passagier nicht als infiziert zu zählen, da er nur einen „schwachen positiven“ Test hatte, was in der medizinischen Gemeinschaft für Verwunderung sorgt.
Quelle: laprovincia.es
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