Zwei Forscherinnen des ICIA im nationalen Ranking der Wissenschaftlerinnen in Spanien in Technik (Wissenschaftler)

Zwei Forscherinnen des ICIA im nationalen Ranking der Wissenschaftlerinnen in Spanien

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

31 Mai, 2026

Zwei Wissenschaftlerinnen des Instituto Canario de Investigaciones Agrarias (ICIA) haben es in das aktuelle Ranking der einflussreichsten Forscherinnen in Spanien geschafft. Das vom Instituto de Políticas y Bienes Públicos des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (IPP-CSIC) erstellte Ranking hebt die Leistungen von Wissenschaftlerinnen hervor, die sowohl in Spanien ansässig sind als auch aus dem Ausland kommen. Diese Auszeichnung stellt nicht nur die individuelle Exzellenz der Forscherinnen heraus, sondern betont auch die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit auf den Kanarischen Inseln, insbesondere in den Bereichen Agrarwissenschaften und Lebensmitteltechnologie.

María Gloria Lobo Rodrigo, Doktorin der Pharmazie und Programmkoordinatorin, belegt den 5.445. Platz in der Liste. Ihr H-Index, ein Maß für die Produktivität und den Einfluss ihrer wissenschaftlichen Publikationen, liegt bei 26 auf Google Scholar und bei 27 auf OpenAlex. Insgesamt hat sie beeindruckende 9.426 Zitationen ihrer Arbeiten erhalten. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Nacherntebehandlung und die Lebensmittelsicherheit, wobei sie sich insbesondere mit der Optimierung der Lagerung und der Qualität landwirtschaftlicher Produkte beschäftigt. In ihren jüngsten Publikationen untersucht sie unter anderem die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Opuntia ficus-indica, besser bekannt als Feigenkaktus.

Eva Dorta, Doktorin der Biologie und wissenschaftliche Mitarbeiterin, rangiert auf Platz 10.453. Ihr H-Index beträgt 19 auf Google Scholar und 17 auf OpenAlex, mit insgesamt 3.582 Zitationen. Ihre Forschungsarbeit befasst sich mit der Bewertung von Agrarprodukten und der Nutzung von Nebenprodukten aus der Landwirtschaft. Insbesondere hat sie die Abfälle von Avocados als Rohstoffquelle für die Lebensmittel-, Pharma-, Textil-, Kosmetik- und Bioenergieindustrie untersucht. Darüber hinaus analysiert sie die Zusammensetzung und den Nutzen von Nebenprodukten aus Papaya, Mango und Pitaya in verschiedenen Sektoren.

Narvay Quintero, der Minister für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Ernährungssouveränität der Kanarischen Regierung, würdigte die Leistungen von Lobo Rodrigo und Dorta. Er betonte, dass deren Aufnahme in das nationale Ranking das wissenschaftliche Talent der Kanarischen Inseln verdeutliche und die entscheidende Rolle von Frauen in der Forschung anerkenne. Quintero hob hervor, dass die Arbeit des ICIA darauf abzielt, nützliche Erkenntnisse zu generieren und diese direkt an den primären Sektor weiterzugeben, was zur Verbesserung der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft beiträgt.

Das Ranking basiert auf Daten, die zwischen dem 20. und 30. April 2026 gesammelt wurden. Um in die Liste aufgenommen zu werden, müssen Wissenschaftlerinnen ein öffentliches Profil auf Google Scholar haben und einen H-Index von mindestens 18 aufweisen. In diesem Ranking sind sowohl nationale Forscherinnen, die im In- oder Ausland tätig sind, als auch ausländische Wissenschaftlerinnen, die in Spanien arbeiten, enthalten. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Wissenschaftlerinnen zu erhöhen und ihre Arbeiten durch offene wissenschaftliche Infrastrukturen und öffentliche Identifikationssysteme zu fördern. Insgesamt umfasst das Ranking 12.511 Profile, die nach verschiedenen Metriken, einschließlich des H-Index, geordnet sind.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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