Die Gemeinde Valle Gran Rey auf La Gomera hat mit den Arbeiten zur Wiederherstellung eines Schadens an der Uferpromenade begonnen, der durch die Sturmschäden von Therese entstanden ist. Diese Notfallmaßnahme, die am 14. April 2026 vom Gemeinderat beschlossen wurde, wird mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro unterstützt und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Küsten und das Management des maritimen Raums der Kanarischen Regierung.
Der Bürgermeister von Valle Gran Rey, Borja Barroso, betont, dass die Arbeiten eine sofortige Antwort auf die Sicherheits- und Mobilitätsprobleme bieten, die die grundlegende Funktionalität dieser wichtigen Zone beeinträchtigen. Die Maßnahmen sind in zwei Phasen unterteilt: Zunächst werden die bereits genehmigten Notfallmaßnahmen umgesetzt, gefolgt von der endgültigen Rekonstruktion, die noch spezifisch definiert werden muss.
Die ersten Arbeiten umfassen Maßnahmen wie die Absperrung des betroffenen Bereichs, die Einrichtung von provisorischen Zugängen für Maschinen und die Notfalldemontage instabiler Strukturen. Diese Maßnahmen sind notwendig, um nicht nur die Sicherheit der Anwohner und Besucher zu gewährleisten, sondern auch um die Auswirkungen zukünftiger Regenereignisse zu minimieren. Barroso hebt hervor, dass die endgültige Phase nicht nur die Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur betrifft, sondern auch deren zukünftigen Schutz.
Ein zentraler Punkt in der Diskussion um die Wiederherstellung ist die Notwendigkeit einer interadministrativen Zusammenarbeit. Casimiro Curbelo, Präsident des Cabildos von La Gomera, betont, dass es keine Verzögerungen seitens der Behörden geben dürfe, um eine zügige Lösung für die Küstenlinie von Valle Gran Rey zu finden. Er fordert, dass die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen in praktische Maßnahmen und schnelle Genehmigungen umgesetzt wird, um den dringend benötigten Wiederaufbau voranzutreiben.
Die Generaldirektion für Küsten und das Management des maritimen Raums, vertreten durch Antonio Manuel Acosta, hebt die Bedeutung der institutionellen Zusammenarbeit hervor. Diese Initiative soll nicht nur die akuten Schäden beheben, sondern auch das Potenzial der Uferpromenade als touristisches und wirtschaftliches Zentrum für Valle Gran Rey stärken.
Zusätzlich zu den Arbeiten an der Uferpromenade wird auch die Notfallmaßnahme zur Wiederherstellung der unterirdischen Regenwasserkanalisation in der Cañada de El Entullo mit einem Investitionsvolumen von 160.000 Euro durchgeführt. Diese Maßnahme umfasst die Reinigung der Cañada, die Demontage der beschädigten Kanalisation und die Asphaltierung der betroffenen Bereiche.
Insgesamt zeigt die Initiative von Valle Gran Rey, wie wichtig eine schnelle und koordinierte Reaktion auf Naturereignisse ist, um die Lebensqualität der Einwohner zu sichern und die touristische Attraktivität der Region zu fördern.
Quelle: gomeratoday.com
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