Am 19. Juni 2026 gegen 14:40 Uhr ereignete sich auf der Avenida Fundador Gonzalo González im Gemeindegebiet von Granadilla de Abona auf Teneriffa ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eines der Fahrzeuge kippte seitlich um und blockierte die Straße. Das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit (CECOES 112) erhielt mehrere Notrufe und alarmierte umgehend die Rettungskräfte.
Vor Ort trafen Einsatzkräfte des Konsortiums der Feuerwehr Teneriffa, des kanarischen Notfalldienstes (SUC) sowie der örtlichen Polizei ein. Ein Feuerwehrtechniker koordinierte die Rettungsmaßnahmen und stand in Kontakt mit einer im umgekippten Fahrzeug eingeschlossenen Person, die über das Notrufsystem eCall Hilfe anforderte. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle, stabilisierten die Fahrzeuge und befreiten die eingeklemmte Frau aus ihrem Fahrzeug.
Zwei Frauen erlitten bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen. Die erste Patientin wurde mit einem mittelschweren Schädel-Hirn-Trauma ins Universitätskrankenhaus Hospiten Sur gebracht. Die zweite Frau zog sich verschiedene mittelschwere Traumata zu. Beide wurden in unterschiedlichen Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert, wo sie weiter medizinisch versorgt werden.
Die örtliche Polizei regelte den Verkehr auf der Unfallstrecke und fertigte den Unfallbericht an. Durch den Einsatz kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Avenida Fundador Gonzalo González, die nach Abschluss der Rettungsarbeiten wieder aufgehoben wurden.
Für Urlauber, Auswanderer und Bewohner auf Teneriffa verdeutlicht dieser Vorfall die Bedeutung der schnellen Reaktion von Notdiensten bei Verkehrsunfällen. Das eCall-System erwies sich als lebensrettend, da es automatisch einen Notruf absetzt und die genaue Position des Fahrzeugs übermittelt. Verkehrsteilnehmer sollten sich der Risiken bewusst sein und stets vorsichtig fahren, besonders auf stark befahrenen Straßen im Süden der Insel, wo Touristen und Einheimische aufeinandertreffen.
Die kanarischen Behörden empfehlen, bei Unfällen sofort den Notruf 112 zu wählen und auf die Anweisungen der Einsatzkräfte zu achten. Die schnelle Versorgung der Verletzten und die zügige Räumung der Unfallstelle sind entscheidend, um weitere Unfälle zu verhindern und den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten.
Dieser Unfall in Granadilla de Abona ist ein Beispiel für die Herausforderungen im Straßenverkehr auf den Kanaren, wo enge Straßen und hoher Fahrzeugverkehr häufig zu gefährlichen Situationen führen können. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei stellt sicher, dass Verletzte rasch Hilfe erhalten und die Sicherheit auf den Straßen möglichst schnell wiederhergestellt wird.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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