Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Samstag, den 20. Juni, in Tejeda auf Gran Canaria das Leben eines 40-jährigen Mannes gefordert. Gegen 12:42 Uhr kollidierten auf der Inselstraße GC-60, etwa im Kilometerbereich 4,5, ein Pkw und eine Motorradfahrerin. Die Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert, doch trotz schneller medizinischer Hilfe konnte der Mann nicht gerettet werden.
Der Notruf erreichte das kanarische Notfall- und Sicherheitszentrum CECOES 1-1-2, das sofort die erforderlichen Rettungsmittel entsandte. Zwei Rettungswagen des Servicio de Urgencias Canario (SUC) – einer mit Basis- und einer mit Intensivversorgung – waren vor Ort, ebenso wie die Guardia Civil und Mitarbeiter des Straßenwartungsdienstes des Cabildo de Gran Canaria.
Die Motorradfahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß so schwere Verletzungen, dass die Ärzte nur noch ihren Tod feststellen konnten. Die Guardia Civil übernahm die Sicherung der Unfallstelle sowie die Betreuung des Unfallopfers bis zum Eintreffen der zuständigen Justizbehörden. Parallel dazu wurde eine Unfallaufnahme durchgeführt, um den genauen Hergang zu klären.
Nach dem Unfall reinigten die Straßenwartungskräfte die Fahrbahn, um die Verkehrssicherheit auf der GC-60 schnellstmöglich wiederherzustellen. Die Straße, eine wichtige Verbindung in der bergigen Gemeinde Tejeda, wurde nach der Unfallaufnahme zügig freigegeben.
Der tragische Vorfall erinnert an die Gefahren des Straßenverkehrs auf den Kanarischen Inseln, insbesondere auf kurvenreichen und bergigen Strecken wie der GC-60. Für Einheimische, Urlauber und Auswanderer auf Gran Canaria bedeutet dies, besonders vorsichtig zu fahren und die Verkehrsvorschriften strikt einzuhalten. Motorräder sind auf diesen Straßen besonders gefährdet, da das Fahrverhalten und die Straßenverhältnisse schnell zu schweren Unfällen führen können.
Die Behörden mahnen zur Vorsicht und appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere in ländlichen und bergigen Gebieten, umsichtig zu fahren. Solche Unfälle haben nicht nur tragische menschliche Folgen, sondern beeinträchtigen auch den Verkehrsfluss und die Sicherheit auf den Kanaren erheblich.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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