Die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz hat mit der Entfernung von Asbest am CEIP César Manrique begonnen. Das Projekt, das mit fast 400.000 Euro veranschlagt ist, konzentriert sich hauptsächlich auf das Dach der Schulkantine und umfasst eine Fläche von rund 3.400 Quadratmetern. Diese Maßnahme ist Teil einer kommunalen Initiative, die schrittweise die Beseitigung von Asbest aus öffentlichen Gebäuden vorsieht.
Asbest stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar, da sich mit der Zeit Fasern lösen können, die schwere Atemwegserkrankungen verursachen. Die Entfernung ist deshalb ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit und Umweltstandards an der Schule zu verbessern und die Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen zu reduzieren.
Die Arbeiten werden in Abstimmung mit dem Bildungsministerium der Kanarischen Inseln durchgeführt. Die Stadtverwaltung hat darüber hinaus ein Inventar mit öffentlichen und privaten Gebäuden erstellt, in denen Asbest verbaut ist. Dieses Inventar wurde an die zuständigen Behörden übermittelt und soll die Priorisierung künftiger Sanierungen nach Risiko und Effizienz erleichtern.
Puerto de la Cruz ist damit die erste Gemeinde auf den Kanaren, die ein solches Verzeichnis komplett erfasst und vorgelegt hat. Der stellvertretende Bürgermeister und Stadtrat für nachhaltige Stadtentwicklung, David Hernández, betonte die Bedeutung der Initiative für die öffentliche Gesundheit und den Schutz der Kinder. Er bezeichnete die Erstellung des Inventars als eine komplexe und gründliche Aufgabe und kündigte an, dass die Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheitsbedingungen in öffentlichen Bereichen der Stadt fortgesetzt werden.
Für Schüler, Lehrer und Eltern bedeutet die Asbestentfernung am CEIP César Manrique eine spürbare Verbesserung der Sicherheit im Schulalltag. Die Arbeiten werden voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen, doch die Stadtverwaltung setzt alles daran, den Ablauf möglichst reibungslos zu gestalten und die Auswirkungen auf den Schulbetrieb gering zu halten. Weitere Sanierungsmaßnahmen an anderen öffentlichen Einrichtungen in Puerto de la Cruz sind bereits in Planung.
Quelle: tenerifeweekly.com
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