Die spanische Regierung hat im Rahmen einer Vereinbarung zur Verteilung von 226 Millionen Euro an die autonomen Gemeinschaften 24,2 Millionen Euro für die Kanarischen Inseln bereitgestellt. Diese Mittel stammen aus der Konferenz zur Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung und sollen verschiedene Programme zur Unterstützung der Landwirtschaft und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Agrarproduktion finanzieren.
Von den insgesamt bereitgestellten Mitteln fließen 21 Millionen Euro in den Programm zur Unterstützung der Agrarproduktion auf den Kanaren (POSEI). Dieses Programm zielt darauf ab, die besonderen Herausforderungen der Landwirtschaft in der Region zu bewältigen, die durch Isolation und geografische Gegebenheiten bedingt sind. Zudem sind 9,15 Millionen Euro für Programme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der Agrarproduktion vorgesehen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung von Schulprogrammen, die den Konsum von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern anregen sollen. Für das Schuljahr 2026/27 sind dafür 19,4 Millionen Euro eingeplant, wobei 18,5 Millionen Euro aus dem aktuellen Budget umgeschichtet werden. Diese Maßnahmen sollen gesunde Ernährungsgewohnheiten fördern und zur Bekämpfung von Fettleibigkeit beitragen.
Zusätzlich werden 1,5 Millionen Euro für allgemeine Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung bereitgestellt, die im Rahmen des nationalen strategischen Plans für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2023-2027 vorgesehen sind. Diese Mittel sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors stärken und eine nachhaltige Ressourcennutzung sicherstellen.
Quelle: GomeraToday
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