Fuerteventura wird Drehort für internationale Filmproduktion ‚Le Sablier‘ in Inseln (Fallback Fuerteventura)

Fuerteventura wird Drehort für internationale Filmproduktion ‚Le Sablier‘

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

16 April, 2026

Die kanarische Insel Fuerteventura wird derzeit zum Schauplatz für die internationale Filmproduktion „Le Sablier“ (Reloj de Arena). Unter der Regie des kanadischen Oscar-nominierten Kiym Nguyen nimmt der Film Form an, während das Team in den malerischen Kulissen der Gemeinden La Oliva und Puerto del Rosario dreht. Die Dreharbeiten erstrecken sich über einen Zeitraum von 27 Tagen und bringen nicht nur spannende Geschichten auf die Leinwand, sondern auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Impuls für die Insel.

Die kanadische Produktionsfirma Item 7, bekannt für ihre hochwertigen Filmprojekte, verantwortet die Herstellung, während Noodles Production als französische Koproduzentin mit an Bord ist. Die lokale Firma Fasten Films sorgt für die notwendigen Produktionsdienste vor Ort und zeigt damit, wie wichtig die Zusammenarbeit mit einheimischen Unternehmen ist. Dies ist nicht nur ein Gewinn für die internationalen Filmemacher, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft und schafft wertvolle Arbeitsplätze.

Die Geschichte des Films basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von Édith Blais, einer Kanadierin, die zusammen mit ihrem Partner Luca Tacchetto 450 Tage in der Sahara-Wüste in Gefangenschaft lebte. Diese packende Erzählung, die sowohl Abenteuer als auch menschliche Tragödie umfasst, könnte das Interesse eines breiten Publikums wecken und die Zuschauer zum Nachdenken anregen. Die Produzenten rechnen mit einem wirtschaftlichen Einfluss von etwa 1,6 Millionen Euro auf Fuerteventura, was die Attraktivität der Insel als Standort für internationale Filmproduktionen unterstreicht.

Lola García, die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, besuchte kürzlich das Set und betonte die Bedeutung solcher Projekte für die Insel. Sie wies darauf hin, dass Filmproduktionen nicht nur zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen, sondern auch die internationale Sichtbarkeit der Insel erhöhen. Diese Sichtbarkeit ist entscheidend, um Fuerteventura als attraktives Reiseziel und Produktionsstandort zu positionieren. Die atemberaubenden Landschaften und das milde Klima der Insel machen sie zu einem idealen Ort für Filmemacher.

Nereida Calero, die Geschäftsführerin der Fuerteventura Film Commission, ergänzte, dass die Produktion rund 50 Arbeitsplätze geschaffen hat, sowohl für festangestellte als auch für temporäre Mitarbeiter. Dies ist eine willkommene Entwicklung in einer Zeit, in der viele Branchen, einschließlich des Tourismus, mit Herausforderungen konfrontiert sind. Die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Filmindustrie ist eine wichtige Maßnahme zur wirtschaftlichen Diversifizierung der Insel und zur Stärkung der lokalen Gemeinschaft.

Für die deutschsprachige Leserschaft auf den Kanaren bedeutet dies nicht nur eine spannende Filmproduktion in der Nähe, sondern auch die Möglichkeit, Teil dieses kreativen Prozesses zu werden. Die Einbindung lokaler Talente und Unternehmen könnte dazu führen, dass auch die deutsche Community auf Fuerteventura von diesen Entwicklungen profitiert. Ob als Zuschauer, mit Interesse an Filmprojekten oder als potenzieller Mitarbeiter, die neuen Möglichkeiten sind vielversprechend. Fuerteventura festigt somit seine Rolle als aufstrebender Standort für audiovisuelle Medien und zieht weiterhin internationale Produktionen an, die zur wirtschaftlichen Stabilität und kulturellen Vielfalt der Insel beitragen.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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