Das Gesundheitsprojekt ‚Salud con Z‘ hat im Schuljahr 2025-2026 auf Teneriffa mehr als 16.300 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe erreicht und ihnen wichtige Informationen zu gesunder Lebensweise vermittelt. Insgesamt fanden an 61 öffentlichen Schulen der Insel 1.449 Gruppensitzungen und 690 individuelle Beratungen im Rahmen der ‚Aula de Salud Juvenil‘ statt. Die Initiative wird von der Gerencia de Atención Primaria de Tenerife in Zusammenarbeit mit der kanarischen Bildungsbehörde durchgeführt und zielt darauf ab, Jugendliche zu gesundheitsfördernden Verhaltensweisen anzuregen und Risikoverhalten vorzubeugen.
An dem Projekt sind Fachkräfte aus 36 Gesundheitszentren der Grundversorgung beteiligt, die in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten. Diese Teams setzen sich aus Ärztinnen und Ärzten der Familienmedizin, Pflegekräften, Kinderärzten, Psychologinnen und Psychologen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Hebammen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Spezialisten für Mundgesundheit zusammen. Das breite Spektrum ermöglicht eine umfassende Betreuung der Jugendlichen, die unter anderem Themen wie umfassende sexuelle Gesundheit, psychische Gesundheit, Suchtprävention, den Umgang mit digitalen Medien, ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und Erste-Hilfe-Maßnahmen umfasst.
Die Einbindung der Schulen als zentraler Lernort fördert die direkte Ansprache der Jugendlichen in ihrem Alltag. Neben den Gruppenangeboten in den Klassenstufen 1 bis 4 der Sekundarstufe bietet die ‚Aula de Salud Juvenil‘ individuelle Beratungsmöglichkeiten, bei denen Schülerinnen und Schüler vertraulich Fragen klären und sich informieren können. Dies ist besonders wichtig, da Jugendliche häufig wenig eigene Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen und die Wahrnehmung von Risiken oft gering ausgeprägt ist.
Durch die regelmäßigen Aktivitäten und die enge Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitssystem und den Bildungseinrichtungen wird die Gesundheitsförderung nachhaltig in der Lebenswelt junger Menschen verankert. Die Gerencia de Atención Primaria de Tenerife unterstreicht mit diesem Projekt ihr Engagement, Prävention und Gesundheitsförderung als zentrale Aufgaben der Primärversorgung zu stärken und die Gesundheit der jungen Bevölkerung langfristig zu verbessern.
Zukünftig soll die Initiative weitergeführt und gegebenenfalls ausgeweitet werden, um noch mehr Jugendliche zu erreichen. Die enge Kooperation mit den Schulen und die multidisziplinäre Betreuung bleiben dabei wesentliche Erfolgsfaktoren. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies, dass sie auch künftig Zugang zu altersgerechter Gesundheitsinformation und persönlicher Beratung im vertrauten schulischen Umfeld haben.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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