Die kanarische Regierung hat den Zeitraum für die Einreichung der Mietzahlungen im Rahmen des „Bono Alquiler Joven 2025“ verlängert. Mietberechtigte junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren können ihre Zahlungsbelege noch bis zum 7. Juli 2026 vorlegen. Die Frist für Einwände endet hingegen bereits am 30. Juni 2026.
Der „Bono Alquiler Joven“ ist eine staatliche Unterstützung, die jungen Menschen auf den Kanarischen Inseln den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum erleichtern soll. Gefördert wird eine monatliche Mietzahlung von bis zu 250 Euro, und zwar für höchstens 24 Monate. Die Maßnahme richtet sich an junge Mieter, die eine Wohnung innerhalb der Kanaren bewohnen.
Das zuständige Instituto Canario de la Vivienda (ICAVI) unter Leitung von Pino de León hat nun zwei gesonderte Aufforderungen veröffentlicht. Eine richtet sich an die allgemeinen Empfänger des Zuschusses, die andere speziell an die Betroffenen auf Lanzarote. Beide Gruppen müssen die Belege für bereits abgelaufene Mietmonate einreichen, um weiterhin Anspruch auf die Förderzahlungen zu haben.
Wer die Nachweise nicht innerhalb von 15 Arbeitstagen vorlegt, riskiert den Verlust der entsprechenden Mietzuschüsse. Für Fälle, in denen Unstimmigkeiten oder fehlende Dokumente die Auszahlung verzögern, wurde eine zusätzliche Frist von 10 Arbeitstagen eingeräumt. In diesem Zeitraum können die Betroffenen Einwände erheben und fehlende Unterlagen nachreichen, um ihre Anträge zu korrigieren oder zu vervollständigen.
Die Veröffentlichung der Aufforderungen erfolgte auf der offiziellen Webseite der Regierung der Kanarischen Inseln. Dort finden Interessierte auch weiterführende Informationen zum Ablauf und zu den notwendigen Nachweisen. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der kanarischen Behörden, den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten und jungen Menschen den Verbleib auf den Inseln zu erleichtern.
Für Urlauber und Auswanderer auf den Kanaren ist die Förderung vor allem dann relevant, wenn sie planen, mittelfristig eine Wohnung zu mieten und dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Die klare Fristsetzung macht es notwendig, die Belege rechtzeitig zu sammeln und einzureichen. Wer den Zuschuss beantragt hat, sollte die Fristen genau beachten, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.
Insgesamt zeigt die Verlängerung der Fristen, dass die kanarische Regierung bemüht ist, bürokratische Hindernisse abzubauen und die Förderprogramme effektiv umzusetzen. Die Unterstützung junger Mieter bleibt ein zentraler Baustein in der Wohnungspolitik der Inseln, die angesichts steigender Mietpreise und knapper Verfügbarkeit von Wohnraum immer wichtiger wird.
Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
Zum Original