Kanarenregierung will mit Gemeinden auf touristische Wohngebiete reagieren – Wohnen (Wohnung)

Kanarenregierung will mit Gemeinden auf touristische Wohngebiete reagieren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

21. Oktober 2026

Die kanarische Tourismus- und Arbeitsministerin Jéssica de León hat im Regionalparlament betont, dass die neue Gesetzgebung die seit Jahrzehnten bestehende Realität in touristischen Apartmentanlagen berücksichtigen muss. Die Regierung der Kanarischen Inseln arbeitet daran, Lösungen für Eigentümer zu finden, die ihre Wohnungen in touristischen Zonen dauerhaft als Wohnraum nutzen. De León unterstrich, dass hierfür ein Dialog und eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen notwendig sind. Besonders wichtig sei die Einbindung der Gemeinden, die für die Stadtplanung zuständig sind und die lokalen Gegebenheiten genau kennen.

Die Ministerin erklärte, dass die Aktualisierung der Vorschriften Maßnahmen enthalten wird, die es Eigentümern ermöglichen, die dauerhafte Wohnnutzung ihrer Immobilien zu legalisieren und somit von der touristischen Vermietung auszunehmen. Zudem werde die neue Regelung auch andere Fälle behandeln, beispielsweise Ferienwohnungen, die sich auf touristischem Bauland befinden. Dabei müsse stets die kommunale Zuständigkeit berücksichtigt und die Übereinstimmung mit dem jeweiligen Bebauungsplan geprüft werden.

De León verwies auf ein Urteil vom 5. Oktober 2026, das die Rolle der Gemeinden bei der Anerkennung solcher Wohnnutzungen erneut hervorhebt. Sie betonte: „Uns gefällt das Gesetz nicht, also ändern wir es – das ist unser Versprechen.“ Ziel sei es, die Gesetzgebung so anzupassen, dass die Situation der Eigentümer, die aktuell in diesen Komplexen wohnen, respektiert wird.

Diese Initiative ist Teil der Ausarbeitung eines neuen Gesetzes, das den Tourismussektor der Inseln neu strukturieren soll. Es wird die bisherige Gesetzgebung, bestehend aus dem Gesetz 7/1995 vom 6. April zur Tourismusordnung der Kanaren und dem Gesetz 2/2013 vom 29. Mai zur Erneuerung und Modernisierung des Tourismus auf den Kanaren, zusammenführen. Das neue Gesetz wird Themen wie die Erneuerung von Beherbergungsbetrieben, Nachhaltigkeit, Qualitätsverbesserungen und die Regulierung der Nutzung touristischer Flächen behandeln. Ziel ist es, die touristische Aktivität mit der Lebensqualität der Einwohner in Einklang zu bringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Kanaren als Reiseziel zu erhalten.

Die Ausarbeitung der neuen Vorschriften erfolgte unter Einbeziehung der Öffentlichkeit: Im Juli 2025 wurde eine öffentliche Konsultation durchgeführt, zudem fanden fünf Arbeitstreffen mit den beiden öffentlichen Universitäten der Kanaren statt, bei denen insgesamt 705 Beiträge eingingen.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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