Kanarische Inseln erhöhen Waldbrandwarnstufe ab 30. Juni – besonders Gran Canaria betroffen in Umwelt (Waldbrand)

Kanarische Inseln erhöhen Waldbrandwarnstufe ab 30. Juni – besonders Gran Canaria betroffen

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

30 Juni, 2026

Die Kanarische Regierung hat die Waldbrandwarnstufe für mehrere Inseln der Provinz West- und Gran Canaria ab Dienstag, dem 30. Juni, erhöht. Betroffen sind Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Die Maßnahme gilt ab 7 Uhr morgens und basiert auf aktuellen Wetterdaten der spanischen Wetteragentur AEMET sowie weiteren Informationsquellen.

Die Warnung umfasst Gebiete oberhalb von 600 Metern im Norden und 400 Metern im Süden der genannten Inseln. Dies betrifft vor allem die höheren Lagen, die besonders anfällig für Brände sind. Die Entscheidung folgt dem kanarischen Notfallplan für Waldbrände (INFOCA), der bei erhöhtem Risiko aktiviert wird, um Bevölkerung und Umwelt zu schützen.

In den kommenden Tagen erwarten die Behörden eine kurze, aber intensive Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius, lokal auf Gran Canaria sogar bis zu 40 Grad. Gleichzeitig sinkt die Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent, was die Entstehung und Ausbreitung von Bränden begünstigt. Der Waldbrandrisikoindex (IPIF) der AEMET stuft die Gefahr auf Gran Canaria und La Gomera als hoch bis sehr hoch ein. Eine Entspannung der Lage wird erst ab dem 2. Juli prognostiziert.

Die kanarische Notfallleitung appelliert an die Bevölkerung und Besucher, die empfohlenen Selbstschutzmaßnahmen strikt einzuhalten. Dazu gehören unter anderem das Vermeiden offener Feuer, das Melden von Rauch oder Feuer sofort an die Behörden und das Befolgen von Anweisungen der Einsatzkräfte. Besonders Urlauber sollten sich über die lokalen Regelungen informieren, da bei erhöhter Warnstufe Einschränkungen im Freizeitsektor, wie Grillverbote oder Sperrungen von Wanderwegen, möglich sind.

Der INFOCA-Plan sieht bei solchen Warnlagen eine verstärkte Überwachung der Risikogebiete vor. Feuerwehr, Polizei und andere Einsatzkräfte sind in Bereitschaft, um schnell auf Brandmeldungen reagieren zu können. Die Kanarischen Inseln mit ihrem trockenen Klima und der typischen Vegetation sind besonders anfällig für Waldbrände, die in den letzten Jahren durch Klimaveränderungen häufiger und intensiver aufgetreten sind.

Für Einwohner der betroffenen Regionen bedeutet die erhöhte Waldbrandgefahr eine erhöhte Wachsamkeit im Alltag. Auch Auswanderer sollten sich mit den lokalen Notfallplänen vertraut machen, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Urlauber auf den Kanaren sollten sich vor Ausflügen in höher gelegene Gebiete über aktuelle Warnstufen informieren und die Hinweise der Behörden beachten. Durch präventive Maßnahmen und die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte soll die Gefahr für Menschenleben und Umwelt so gering wie möglich gehalten werden.

Die Warnstufe wird regelmäßig überprüft und angepasst, sobald sich die Wetterlage ändert. Die Kanarische Regierung informiert über offizielle Kanäle fortlaufend über die aktuelle Situation und mögliche Einschränkungen. Grundsätzlich gilt: Bei Anzeichen von Feuer sofort die Notrufnummer 112 wählen und keine eigenen Löschversuche unternehmen, wenn Gefahr besteht. Die rechtzeitige Reaktion und das verantwortungsbewusste Verhalten aller tragen entscheidend zur Verhinderung von Waldbränden auf den Kanaren bei.

Quelle: www3.gobiernodecanarias.org
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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