Las Palmas de Gran Canaria feiert 548 Jahre mit Fokus auf Vielfalt und Geschichte auf Gran Canaria (Las Palmas Innenstadt)

Las Palmas de Gran Canaria feiert 548 Jahre mit Fokus auf Vielfalt und Geschichte

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

13 Juni, 2026

Las Palmas de Gran Canaria hat ihr 548-jähriges Bestehen mit den traditionellen Fiestas Fundacionales eröffnet. Die Feierlichkeiten begannen am Freitag auf der Plaza de Santa Ana mit einem bewegenden Festakt, bei dem Lourdes Santana, Journalistin und Direktorin des Grupo PRISA auf den Kanaren, die Eröffnungsrede hielt. Santana richtete ihren Blick auf die Vielfalt und die Geschichte der Stadt, die sie als eine offene Gemeinschaft beschrieb, die von Migration, Begegnungen und kultureller Vielfalt geprägt ist.

Die Rede von Lourdes Santana spiegelte die maritime Identität der Stadt wider. Sie betonte, dass das Meer für Las Palmas nicht nur ein landschaftliches Element sei, sondern die Perspektive der Menschen präge und die Verbindung zu anderen Regionen ermögliche. „Das Eigene und das Fremde erkennen sich hier“, sagte sie und hob damit die besondere Rolle der Stadt als Hafen und Treffpunkt hervor. Ihre Worte fanden großen Anklang bei den Zuhörern und riefen sowohl emotionale Momente als auch kleine Schmunzler hervor.

Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung der Festlichkeiten von der Gran Canaria Big Band sowie den Künstlern Manuel Estupiñán, Beatriz Pérez und dem Timpla-Spieler Abraham Ramos. Gemeinsam sorgten sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die die Feierlichkeiten in Gang setzte.

Santana unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung der Stadtviertel und deren kollektive Erinnerung. Sie würdigte besonders die Rolle der Frauen, die oft im Hintergrund wirkten und das Leben in der Stadt aufrechterhielten, ohne selbst im Rampenlicht zu stehen. Dabei verwies sie auf die Notwendigkeit, Geschichte, Kultur, öffentliche Bildung und soziale Fürsorge als tragende Säulen der Stadt zu betrachten. Zudem nannte sie bedeutende Persönlichkeiten wie Natalia Sosa Ayala, Juan Negrín, Alexis Ravelo, Benito Pérez Galdós, Martín Chirino, Quevedo und die Musikgruppe Los Gofiones, die das kulturelle Erbe von Las Palmas mitgeprägt haben.

Die Bürgermeisterin von Las Palmas de Gran Canaria, Carolina Darias, nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung von Erinnerung und Zukunftsorientierung zu betonen. Sie hob hervor, dass die Fiestas Fundacionales ein Moment seien, um die Herkunft der Stadt zu feiern, die seit Jahrhunderten als Ort des Austauschs, der Begegnung und des Zusammenlebens diene. Darias sprach von der Vielfalt der Stimmen in der Stadtgesellschaft, die gemeinsam die Geschichte und Gegenwart der Stadt erzählen.

Im Juni stehen im Rahmen der Festlichkeiten Musik, Kunst, familiäre Zusammenkünfte und zahlreiche Veranstaltungen im Mittelpunkt. Der Höhepunkt ist die Zeremonie der Ehrungen und Auszeichnungen am 23. Juni. Dort werden Personen und Institutionen gewürdigt, die täglich zum Aufbau und zur Entwicklung von Las Palmas de Gran Canaria beitragen. Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanaren bieten die Fiestas Fundacionales eine besondere Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt und die lebendige Geschichte der Inselhauptstadt hautnah zu erleben und zu feiern.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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