Ein 22-jähriger Mann wurde in Fuerteventura in Untersuchungshaft genommen, nachdem er beschuldigt wird, seine 56-jährige Mutter, eine belgische Staatsbürgerin, ermordet und anschließend zerstückelt zu haben. Der Leichnam der Frau wurde fünf Tage nach ihrem Verschwinden am vergangenen Freitag in einer Müllhalde entdeckt. Die Ermittlungen zeigen, dass der Verdächtige am 3. September in die Wohnung seiner Mutter ging, um sie zu töten, da sie sich weigerte, ihm Geld zu geben.
Laut dem Haftbefehl kam es in der Wohnung zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Nach dem Mord soll der Beschuldigte mehrere Überweisungen in Höhe von insgesamt 3.000 Euro von dem Konto seiner Mutter auf sein eigenes Konto getätigt haben. Ein Teil des Geldes wurde für den Kauf von Werkzeugen, darunter eine elektrische Säge, verwendet, mit der er den Körper zerstückelte.
Die Polizei fand Hinweise wie Zeugenaussagen, Videoaufnahmen von Überwachungskameras und Banktransaktionen, die den Verdacht gegen den Mann erhärten. Zudem wird vermutet, dass eine nicht identifizierte dritte Person an dem Verbrechen beteiligt gewesen sein könnte. Die Richterin betonte das Risiko der Beweisvernichtung, falls der Verdächtige auf freien Fuß gesetzt würde, und ordnete daher die Haft an.
Die rechtlichen Konsequenzen könnten für den Mann gravierend sein, da ihm bis zu 25 Jahre Haft wegen Mordes mit erschwerenden Umständen drohen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, und einige Beweismittel sind weiterhin nicht aufgefunden worden.
Quelle: eldiario.es
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