Unicef startet mobile Einheiten zur Unterstützung von Migrantenkindern auf den Kanaren – Leben (Jugendliche Migranten)

Unicef startet mobile Einheiten zur Unterstützung von Migrantenkindern auf den Kanaren

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

7 April, 2026

Unicef hat auf den Kanarischen Inseln mobile Einheiten ins Leben gerufen, um die psychische Gesundheit von Migrantenkindern zu fördern. Dies wurde von der neuen Präsidentin von Unicef Spanien, María Ángeles Espinosa, bekannt gegeben, die sich am Dienstag mit dem Präsidenten der Kanaren, Fernando Clavijo, und der Sozialministerin, Candelaria Delgado, traf. Die Initiative erhält Unterstützung vom Ministerium für Gesundheit und der kanarischen Gesundheitsbehörde.

Die Herausforderung, vor der die Kanarischen Inseln stehen, ist enorm. Als eine der Hauptanlaufstellen für Migranten, die aus Afrika nach Europa gelangen, sind die Inseln mit einer stetig wachsenden Zahl von unbegleiteten Minderjährigen konfrontiert. Viele dieser Kinder haben traumatische Erlebnisse hinter sich. Sie fliehen vor Krieg, Armut und Verfolgung und sind oft allein unterwegs. Die mobilen Einheiten von Unicef sind ein wichtiger Schritt, um diesen Kindern die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.

Die mobilen Einheiten richten sich speziell an Kinder, die aufgrund ihrer Lebensgeschichte und der Migration besondere psychologische Unterstützung benötigen. Espinosa betonte, dass diese Kinder nicht adäquat durch die regulären Programme zur psychischen Gesundheit betreut werden können. Das Fehlen einer spezialisierten Betreuung kann dazu führen, dass die Kinder Schwierigkeiten haben, sich in die Gesellschaft zu integrieren und ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Ziel ist es, die Unterstützung auch auf unbegleitete Minderjährige in Schutzzentren auszuweiten. Diese Maßnahme könnte entscheidend sein, um den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben.

Die Arbeit der mobilen Einheiten wird nicht nur auf den Kanaren, sondern auch in anderen autonomen Gemeinschaften wie Aragón, Castilla-La Mancha und La Rioja durchgeführt, wo die Struktur jedoch an die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Region angepasst ist. In allen Regionen besteht das Ziel darin, die Kinder während ihrer Integration und bei psychischen Problemen zu begleiten. Dies ist besonders wichtig, da viele dieser Kinder oft das Gefühl haben, in einem fremden Land nicht verstanden zu werden. Die Anpassung der Programme an die regionalen Gegebenheiten ist ein kluger Ansatz, um den unterschiedlichen Herausforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden.

Espinosa hob die Zusammenarbeit zwischen dem Staat und den autonomen Gemeinschaften als vorbildlich hervor und betonte die Notwendigkeit, die Rechte der Migrantenkinder zu wahren. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, denn sie ermöglicht eine schnellere und effektivere Umsetzung der Hilfsmaßnahmen. Die Forderung, dass die aufnehmenden Gemeinschaften angemessene Bedingungen schaffen, um die Rechte dieser Kinder zu gewährleisten, ist nicht nur ein Appell an die politischen Entscheidungsträger, sondern auch an die Gesellschaft insgesamt.

Für die deutschsprachige Gemeinschaft auf den Kanaren ist es wichtig zu erkennen, dass diese Entwicklungen nicht nur für die Migrantenkinder, sondern für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung sind. Die Integration dieser Kinder kann dazu beitragen, ein vielfältigeres und toleranteres Umfeld zu schaffen. Unicef wird die Einhaltung dieser Standards weiterhin überwachen und sicherstellen, dass die Transfers der Kinder unter Berücksichtigung ihrer Rechte erfolgen. Die Initiative ist ein Schritt in die richtige Richtung, um den Bedürfnissen einer verletzlichen Gruppe gerecht zu werden und gleichzeitig eine positive Veränderung in der Gesellschaft zu fördern.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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