In den frühen Morgenstunden des Samstags wurden insgesamt 123 Migranten vor den Küsten von Lanzarote und Gran Canaria gerettet. Die Guardamar Polimnia brachte 61 Personen, darunter eine Frau, zwei Mädchen und ein Baby, sicher in den Hafen von Puerto Naos auf Lanzarote. Die Migranten stammen hauptsächlich aus dem Maghreb und dem subsaharischen Raum. Bei ihrer Ankunft um 6:30 Uhr wurden sie umgehend von der Cruz Roja betreut. Ein Migrant musste aufgrund gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gebracht werden.
Von den 61 geretteten Migranten waren 11 minderjährig, darunter acht unbegleitete Jugendliche. Die Gruppe war auf einer Patera unterwegs, die aus Marokko abgelegt hatte. Der Rettungseinsatz begann um 4:00 Uhr, nachdem das Schiff Glovis Symphony die Patera entdeckt und die Behörden informiert hatte.
Zusätzlich wurde die Guardamar Urania am gleichen Morgen aktiv und rettete 62 weitere Migranten, die in einem Schlauchboot unterwegs waren. Diese Gruppe, die ebenfalls aus dem Maghreb stammt, wurde zum Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria gebracht. Die einzige Frau unter den Geretteten war ebenfalls Subsaharierin. Der Einsatz wurde durch einen Hinweis auf die Abfahrt des Bootes von Cabo Bojador im Westsahara ausgelöst.
Die Rettungsaktionen verdeutlichen die anhaltende Herausforderung der Migration über das Mittelmeer und die Bemühungen der maritimen Rettungsdienste, Leben zu retten.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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