Rückgang von Ferienwohnungen auf den Kanaren bedroht Handel und Gastronomie – Tourismus (Ferienvermietung)

Rückgang von Ferienwohnungen auf den Kanaren bedroht Handel und Gastronomie

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

20 Juli, 2026

Die kanarische Unternehmervereinigung Fedeco warnt vor den wirtschaftlichen Folgen des starken Rückgangs von Ferienwohnungen auf den Kanarischen Inseln. Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 sank die Zahl der über digitale Plattformen angebotenen Ferienwohnungen um rund 19,5 Prozent, was einem Verlust von über 9.000 Unterkünften entspricht. Besonders auffällig ist, dass allein zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 fast 8.800 Wohnungen vom Markt verschwanden – zeitgleich mit dem Inkrafttreten des Gesetzes 6/2025 zur nachhaltigen Nutzung touristischer Wohnungen.

Dieses neue Gesetz zielt darauf ab, die Nutzung von Ferienwohnungen nachhaltiger zu regeln. Die Folge ist eine deutliche Verknappung des Angebots, die weitreichende Auswirkungen auf die kanarische Wirtschaft hat. Fedeco-Präsident Antonio Luis González Núñez betont, dass hinter jeder nicht mehr angebotenen Wohnung ein potenzieller Rückgang von Touristen steht, die sonst in Supermärkten, Einzelhandel, Gastronomie, Freizeitangeboten, Transport und kulturellen Aktivitäten konsumieren. Diese Bereiche werden überwiegend von kleinen und mittleren Unternehmen auf den Inseln betrieben.

Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor auf den Kanaren. Ein großer Teil der touristischen Ausgaben entfällt bereits heute nicht mehr nur auf die Unterkünfte selbst, sondern verteilt sich direkt auf das lokale Gewerbe. Deshalb kann eine Verringerung der verfügbaren Ferienwohnungen zu veränderten Konsummustern führen und die Umsätze zahlreicher kleiner Betriebe erheblich schmälern.

Fedeco fordert daher ein gezieltes Monitoring der aktuellen Entwicklung durch die öffentliche Verwaltung, um die konkreten Auswirkungen auf Besucherzahlen, Aufenthaltsdauer und touristische Ausgaben besser einschätzen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Die beobachteten Veränderungen zeigen, wie eng die Regulierung des Ferienwohnungsmarktes mit der wirtschaftlichen Lage in Handel und Dienstleistungssektor verbunden ist. Für Einwohner, Urlauber und Auswanderer auf den Kanaren bedeutet dies, dass sich das touristische Angebot in den kommenden Monaten und Jahren spürbar verändern könnte, was wiederum Einfluss auf das gesamte Wirtschafts- und Freizeitleben der Inseln hat.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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