Salvamento rettet elf Personen von havariertem Fischerboot 100 km vor Lanzarote – Arbeit (Fischerboot)

Salvamento rettet elf Personen von havariertem Fischerboot 100 km vor Lanzarote

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

29 Juni, 2026

In den frühen Morgenstunden des Sonntags geriet ein Fischerboot mit elf Personen an Bord in Seenot, etwa 100 Kilometer vor der Küste von Lanzarote. Die Maschine des Schiffes fiel aus, sodass die Besatzung keine Kontrolle mehr über das Boot hatte und es auf offener See trieb. Die Crew alarmierte gegen 2 Uhr nachts die Seenotrettung, die umgehend reagierte und die Salvamar Al Nair zur Bergung entsandte.

Das Centro Coordinador de Las Palmas koordinierte den Einsatz und bat weitere Schiffe in der Nähe um Unterstützung. Das Handelsschiff Ciudad de Valencia konnte das havarierte Fischerboot lokalisieren und blieb in der Nähe, um die Sicherheit der Besatzung zu gewährleisten, bis die Rettungskräfte eintrafen. Aufgrund der Entfernung von rund 70 Seemeilen bis Arrecife dauerte es jedoch bis 9 Uhr morgens, bis die Salvamar Al Nair das Schiff erreichte und mit dem Abschleppen beginnen konnte.

Der Rückweg zur Insel Lanzarote wird sich bis etwa 20 Uhr am Sonntagabend hinziehen. Die Seenotretter erwarten, dass das Fischerboot dann im Hafen von Arrecife einläuft. Über den Namen des Fischerbootes oder dessen Heimathafen konnten die Behörden bislang keine Angaben machen. Die elf Besatzungsmitglieder befinden sich nach Angaben von Salvamento Marítimo in gutem Gesundheitszustand.

Für Urlauber und Bewohner der Kanarischen Inseln zeigt dieser Vorfall erneut, wie wichtig die schnelle Reaktion und die Koordination der Seenotrettung auf See sind. Gerade in der Atlantikregion rund um die Inseln kann es durch technische Defekte oder Wetterumschwünge schnell zu gefährlichen Situationen kommen. Die Salvamar Al Nair gehört zu den wichtigsten Rettungseinheiten in den Gewässern vor den Kanaren und ist speziell für Einsätze auf hoher See ausgerüstet.

Die Kanarischen Inseln sind ein bedeutendes Ziel für den Fischfang, und viele Fischerboote sind regelmäßig mehrere Dutzend Kilometer vor der Küste unterwegs. Technische Probleme können daher schnell lebensbedrohlich werden. Die effektive Zusammenarbeit zwischen der Seenotrettung, Handelsschiffen und anderen Akteuren ist entscheidend, um Menschenleben zu schützen und die Sicherheit auf See zu gewährleisten.

Die Ereignisse vom Sonntag unterstreichen auch die Bedeutung der ständigen Überwachung und schnellen Kommunikation bei Notfällen auf See. Die Behörden empfehlen allen Seefahrern, ihre Ausrüstung regelmäßig zu überprüfen und im Notfall sofort die Rettungsdienste zu alarmieren. Für die Bevölkerung auf Lanzarote und den anderen Kanarischen Inseln bleibt die Seenotrettung eine unverzichtbare Sicherheitsgarantie in der Atlantikregion.

Quelle: eldiario.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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