Zwei Migranten, die am Dienstag von einem gekenterten Boot vor der Küste El Hierros gerettet wurden, befinden sich mit mittelschweren Verletzungen im Krankenhaus. Das Boot mit insgesamt 133 Menschen an Bord, darunter sechs Minderjährige und zwei Frauen, war seit Sonntag vermisst. Die Rettungskräfte lokalisierten das Gefährt etwa 18 Meilen südwestlich von La Restinga gegen 9:30 Uhr morgens.
An der Aktion waren unter anderem die Schiffe Salvamar Navia, Diphda und Guardamar Urania beteiligt. Unterstützt wurden sie von einem Flugzeug und einem Hubschrauber. Koordiniert wurde die Suche von der Seenotrettungszentrale in Teneriffa. Die Migranten erreichten den Hafen von El Hierro gegen 14 Uhr.
Nach der Anlandung wurden die geretteten Menschen von medizinischen Teams des kanarischen Rettungsdienstes und dem Roten Kreuz betreut. Während die meisten Migranten nach der Erstversorgung vor Ort blieben, mussten zwei Personen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen werden.
Die Rettung dieser Gruppe unterstreicht die anhaltende Herausforderung für die Kanarischen Inseln im Umgang mit Bootsflüchtlingen, die die gefährliche Überfahrt von Afrika nach Europa wagen. Die koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Einsatzkräfte ermöglicht eine schnelle Hilfe und medizinische Versorgung der oft erschöpften und verletzten Menschen.
Die medizinische Betreuung und Unterbringung der Migranten bleibt auch in den kommenden Tagen ein wichtiger Schwerpunkt für die regionalen Gesundheits- und Hilfsorganisationen auf den Kanaren. Die weitere Versorgung der Verletzten wird in den Krankenhäusern vor Ort fortgesetzt.
Quelle: tenerifeweekly.com
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