DIE UNGEWÖHNLICHE GESCHICHTE VON EL PATRON AUF GRAN CANARIA
Eigentlich sollten es nur drei Monate werden. Während der Corona-Zeit kam EL PATRON zunächst mit dem Plan nach Gran Canaria, einige Monate auf der Insel zu verbringen. Mit der damaligen Situation und dem Umgang mit den Corona-Maßnahmen in Deutschland war er zunehmend unzufrieden und wollte Abstand gewinnen.
Doch rund zwei Wochen vor der geplanten Rückreise nach Deutschland nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung. EL PATRON fand ein gerade einmal etwa zwei Wochen altes Katzenbaby im Müll. Er nahm das Tier bei sich auf, zog es mit der Flasche groß und gab ihm den Namen Miri.
Eine Rückreise mit der noch viel zu jungen Katze war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Sie konnte altersbedingt weder vollständig geimpft noch gechippt werden. Seine damalige Lebensgefährtin reiste zunächst allein zurück nach Deutschland, um dort noch offene Dinge zu erledigen. Schließlich fiel gemeinsam die Entscheidung, Deutschland ganz hinter sich zu lassen und auf Gran Canaria zu bleiben.
Aus den ursprünglich geplanten drei Monaten sind inzwischen fast fünf Jahre geworden. Gran Canaria wurde zum neuen Lebensmittelpunkt und sollte Jahre später auch für die musikalische Geschichte von EL PATRON eine entscheidende Rolle spielen.
Hinter dem Künstlernamen EL PATRON steht der Deutsche Oliver Hamacher, der bereits früher Musik machte, seine musikalische Tätigkeit jedoch 2002 beendete und sich anschließend mehr als zwei Jahrzehnte anderen Projekten widmete.
Dass er nach so langer Zeit überhaupt wieder zur Musik zurückkehrte, war nicht geplant.
Ausgerechnet während des Karnevals auf Gran Canaria begann das Comeback mit einem Missgeschick. Auf dem Weg zu einem Taxi rutschte EL PATRON auf einer Treppe aus und verletzte sich am Knie. Es folgten Wochen, in denen er körperlich deutlich eingeschränkt war und viel Zeit zu Hause verbringen musste.
Dabei erinnerte er sich an einen alten Songtext, der bereits seit Jahren auf seinem Handy schlummerte und den er immer wieder einmal verändert und weiterentwickelt hatte. Nun war plötzlich die Zeit da, den Text fertigzustellen und daraus einen Song zu machen.
Weil EL PATRON seine Musik nicht einfach mit einem statischen Foto präsentieren wollte, experimentierte er zusätzlich mit künstlicher Intelligenz und erstellte ein Video mit einer digitalen Version seiner eigenen Figur. Zunächst schickte er das Ergebnis lediglich Freunden und seiner Familie.
Deren Reaktion führte zum nächsten Zufall: Sie überzeugten ihn davon, den Song auf TikTok zu veröffentlichen.
Der Start erfolgte mit gerade einmal zwei Followern: einem Freund und seinem Bruder.
Das erste Video stellte EL PATRON ohne ausgearbeitete Beschreibung, ohne Hashtags und ohne bestehende Community online. Was danach passierte, hatte er selbst nicht erwartet. Das erste Posting entwickelte eine enorme Eigendynamik und erreichte schließlich rund eine Million Aufrufe.
Aus dem spontanen Experiment wurde innerhalb weniger Monate ein ernsthaftes Musikprojekt.
In etwas mehr als fünf Monaten erreichte EL PATRON auf TikTok mittlerweile über 180.000 Follower und insgesamt 6,1 Millionen Beitragsaufrufe. Hinzu kommen rund 82.700 Likes, 4.500 Kommentare und 1.600 geteilte Beiträge.
Gleichzeitig entstand in dieser kurzen Zeit ein umfangreicher Musikkatalog. Mittlerweile hat EL PATRON knapp 50 Songs veröffentlicht. Besonders wichtig ist ihm dabei eines: Die Texte seiner Songs stammen zu 100 Prozent von ihm selbst.
Musikalisch möchte sich EL PATRON bewusst nicht auf eine einzige Stilrichtung festlegen. Gerade zwei aktuelle Veröffentlichungen zeigen, wie weit diese Bandbreite reicht.
Mit „Fridolin Pfannenheber“ präsentiert er seine humorvolle deutschsprachige Party- und Mallorca-Seite. Der Song wird derzeit verstärkt beworben und konnte bereits erste auffällige Resonanz erzielen.
Einen völlig anderen EL PATRON zeigt dagegen „Alone in Paradise“. Der englischsprachige Titel ist emotionaler und international ausgerichtet und gehört für EL PATRON selbst zu seinen stärksten bisherigen Veröffentlichungen. Inzwischen stößt der Song auch außerhalb des deutschsprachigen Raums auf Interesse und wurde unter anderem bereits von einem spanischen Musikmedium redaktionell aufgegriffen.
Gerade dieser Gegensatz ist Teil des Konzepts. EL PATRON soll keine musikalische Schublade sein. Deutschsprachige Party-Musik kann ebenso dazugehören wie englischsprachige emotionale Titel und andere musikalische Stilrichtungen.
Rückblickend ist dabei kaum etwas an dieser Entwicklung geplant gewesen: Ein Aufenthalt auf Gran Canaria, der ursprünglich nur drei Monate dauern sollte. Ein winziges Katzenbaby, das eine Rückreise zunächst unmöglich machte. Mehr als zwei Jahrzehnte ohne eigene Musik. Eine Knieverletzung beim Karneval. Ein alter Text auf einem Handy. Und schließlich ein TikTok-Video, das eigentlich nur Freunden und Familie gezeigt werden sollte.
Heute ist Gran Canaria nicht nur der Lebensmittelpunkt von EL PATRON, sondern auch der Ort, an dem seine Musik nach mehr als 20 Jahren ein völlig unerwartetes zweites Kapitel bekommen hat.
EL PATRON selbst beschreibt es so:
„Ich hatte überhaupt nicht geplant, wieder Musik zu machen. Ohne den Unfall, diesen alten Text auf meinem Handy und die Reaktion auf mein erstes Video wäre EL PATRON wahrscheinlich nie in dieser Form entstanden. Dass daraus innerhalb weniger Monate so etwas geworden ist, hätte ich selbst am wenigsten erwartet.“
LINKS & MATERIAL
Spotify Künstlerprofil – EL PATRON:
Fridolin Pfannenheber – Spotify:
Alone in Paradise – Spotify:
TikTok:
@elpatron.ceo

