Der spanische Aktienindex Ibex 35 eröffnete die Sitzung am Dienstag mit einem Anstieg von 0,37 % und erreichte 17.758,1 Punkte. Die Anleger richten ihren Fokus erneut auf die Entwicklungen der Energiepreise, insbesondere des Rohöls, das sich in der Nähe von 111 US-Dollar pro Barrel bewegt. Zu Beginn des europäischen Handels stieg der Brent-Ölpreis um mehr als 2,2 % auf 110,6 US-Dollar, während der West Texas Intermediate (WTI) bei etwa 98,4 US-Dollar mit einem Plus von 2 % gehandelt wurde. Auch die Gaspreise verzeichneten Zuwächse, wobei der Preis im niederländischen Markt TTF um über 1 % auf 45,3 Euro pro Megawattstunde anstieg.
Die Märkte beobachten aufmerksam die diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran, die darauf abzielen, einen Waffenstillstand zu festigen und die Schifffahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormus zu ermöglichen. Diese Wasserstraße ist entscheidend, da etwa ein Viertel des weltweiten Öl- und Gastransports dort verläuft. Rund 100 Länder, darunter Spanien und die USA, forderten eine „unbehinderten“ Wiedereröffnung der Straße ohne Transitgebühren.
Im Unternehmenssektor meldete Coca-Cola Europacific Partners im ersten Quartal 2025 einen Anstieg der bereinigten vergleichbaren Einnahmen auf 5,132 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 9,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im makroökonomischen Bereich zeigt die aktuelle Arbeitsmarkterhebung, dass die Arbeitslosigkeit im ersten Quartal um 231.500 Personen oder 9,3 % im Vergleich zum vorherigen Quartal gestiegen ist. Gleichzeitig ging die Beschäftigung um 170.300 Personen zurück, was einen Rückgang von 0,7 % darstellt.
In den europäischen Märkten starteten die wichtigsten Indizes überwiegend negativ, während in den USA die Futures für den Dow Jones eine leicht positive Eröffnung signalisierten. Im Ibex 35 verzeichneten Repsol, ACS und CaixaBank die größten Gewinne, während Rovi, Grifols und Indra die größten Verluste hinnehmen mussten.
Quelle: laprovincia
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