Kanaren setzen 39 Psychologen zur Unterstützung der Schulpsychologie ein in Ferien Schule (Schule)

Kanaren setzen 39 Psychologen zur Unterstützung der Schulpsychologie ein

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

29 April, 2026

Die steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen hat die Bildungsbehörde der Kanarischen Inseln veranlasst, einen umfassenden psychologischen Interventionsplan zu entwickeln. Ab dem kommenden Schuljahr werden 39 Psychologen in 250 Schulen eingesetzt, um eine integrative Betreuung zu gewährleisten. Diese Maßnahme folgt auf die Intervention in 600 Fällen von schwerwiegenden psychischen Gesundheitsrisiken bei Schülern der Sekundarstufe in diesem Schuljahr.

Die Vizedekanin des Psychologenverbandes von Las Palmas, Nena del Rosario, betonte die Dringlichkeit, auf die wachsenden psychischen Probleme, wie Angststörungen, Depressionen und Suizidgedanken, zu reagieren. Der neue Plan, der im Schuljahr 2026-2027 in Kraft treten soll, wird 22 Fachkräfte in der Provinz Las Palmas und 17 in Santa Cruz de Tenerife umfassen. Die Verteilung erfolgt so, dass 16 Psychologen in Gran Canaria, 13 in Teneriffa und weitere in Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro tätig sein werden.

Mit einem Finanzrahmen von etwa 2,2 Millionen Euro wird die Implementierung schrittweise erfolgen. Dazu gehört auch die Schaffung spezifischer Beschäftigungslisten für die neuen Psychologen. Bildungsminister Poli Suárez betonte, dass diese Initiative nur der erste Schritt zur Verbesserung des psychologischen Wohlbefindens von Schülern ist, das als entscheidend für den Bildungserfolg angesehen wird.

Die Zielgruppe sind vor allem Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren, da in dieser Altersgruppe häufig emotionale Probleme auftreten. Die Psychologen werden in verschiedenen Schulformen tätig sein und Aufgaben wie die individuelle und gruppenbasierte psychologische Intervention sowie die frühzeitige Erkennung von Problemen übernehmen. Diese Maßnahmen sind besonders relevant für die deutschsprachige Gemeinschaft auf den Kanaren. Viele Familien, die aus Deutschland oder anderen deutschsprachigen Ländern stammen, sind besorgt über die psychische Gesundheit ihrer Kinder, insbesondere in einer neuen Umgebung, die kulturelle und sprachliche Herausforderungen mit sich bringen kann.

Die Integration von Psychologen in Schulen bietet nicht nur den Schülern Unterstützung, sondern auch den Lehrkräften und Eltern. Oft ist es für Lehrer schwierig, psychische Probleme bei Schülern zu erkennen und angemessen zu reagieren. Mit den neuen Fachkräften an ihrer Seite können sie besser auf die Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen. Auch Eltern können von der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Psychologen profitieren, da sie Unterstützung und Informationen erhalten, die ihnen helfen, ihre Kinder besser zu verstehen und zu unterstützen.

Zudem wird die Polizei lokale Agenten einsetzen, um das Schulumfeld zu schützen und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Familien und sozialen Diensten zu fördern. Dies ist ein weiterer Aspekt, der für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Schüler von Bedeutung ist. In einer Zeit, in der das Bewusstsein für psychische Gesundheit wächst, zeigt diese Initiative der Kanarischen Regierung, dass sie bereit ist, proaktiv zu handeln und den Bedürfnissen ihrer jungen Bevölkerung gerecht zu werden. Für die deutschsprachigen Leser auf den Kanaren ist dies ein positives Signal, dass die Bildungsbehörden die Herausforderungen, mit denen ihre Kinder konfrontiert sind, ernst nehmen und aktiv daran arbeiten, Lösungen zu finden.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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