In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 sind auf den Straßen der Kanarischen Inseln 23 Menschen ums Leben gekommen, während 384 weitere verletzt wurden. Laut vorläufigen Daten der Internationalen Vereinigung der Fachleute für Verkehrssicherheit (AIPSEV) gehören mehr als die Hälfte der Todesopfer zu besonders gefährdeten Gruppen, darunter sechs Motorradfahrer, ein Radfahrer und fünf Fußgänger. Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich in Teneriffa mit 12 Opfern, gefolgt von Gran Canaria mit neun, sowie jeweils einem Todesfall in Fuerteventura und La Gomera.
Die Verletzten umfassen 68 Motorradfahrer, die in Unfälle verwickelt waren, mindestens 37 Fußgänger, 14 Radfahrer und zwei Nutzer von Mobilitätsfahrzeugen. Zu diesen Zahlen kommen über 20 weitere Verletzte, die bei einem Busunfall in La Gomera betroffen waren. AIPSEV weist darauf hin, dass die Unfälle auf verschiedenen Straßentypen, einschließlich städtischer und ländlicher Straßen, auftreten.
Die häufigsten Ursachen für die Unfälle sind Ablenkungen, insbesondere durch Handynutzung, überhöhte Geschwindigkeit sowie Alkohol- und Drogenkonsum. Ein aktueller Bericht zeigt, dass einer von sechs verstorbenen Fahrern und einer von zehn Fußgängern Drogen konsumiert hatten. AIPSEV fordert daher verstärkte Bildungs- und Sensibilisierungskampagnen sowie eine bessere Überwachung durch die Polizei, insbesondere während der bevorstehenden Feiertage, die oft mit einem Anstieg der Verkehrsunfälle einhergehen.
Quelle: eldiario.es
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