Rückgang der Immobilienverkäufe in den Kanaren um 21 Prozent – Wohnen (Wohnung)

Rückgang der Immobilienverkäufe in den Kanaren um 21 Prozent

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

5 Mai, 2026

Im Februar 2025 verzeichneten die Kanaren einen Rückgang der Immobilienverkäufe um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Laut dem Consejo General del Notariado wurden in der Region nur noch 4.821 Immobilien verkauft. Dies ist ein markanter Rückgang, der nicht nur die lokale Wirtschaft betrifft, sondern auch viele deutschsprachige Einwohner auf den Kanaren, die entweder in Immobilien investieren oder in Erwägung ziehen, eine Immobilie zu kaufen. Die durchschnittlichen Preise stiegen gleichzeitig um 3,7 Prozent auf 1.977 Euro pro Quadratmeter. Dies könnte für viele potenzielle Käufer, insbesondere für Neuankömmlinge aus Deutschland, eine Herausforderung darstellen.

Im gesamten spanischen Markt fiel die Zahl der Verkäufe um 7,7 Prozent auf 55.228 Einheiten. Während die Kanaren stark von diesem Rückgang betroffen sind, zeigen andere Regionen wie Castilla-La Mancha und Cantabria ein gegenteiliges Bild, wo die Verkaufszahlen sogar zugenommen haben. Dies wirft Fragen auf über die spezifischen Faktoren, die den Immobilienmarkt der Kanaren beeinflussen. Insbesondere die Bedeutung des Tourismus, der auf den Inseln eine tragende Rolle spielt, könnte hier eine Rolle spielen. Die Unsicherheiten, die durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Instabilität in Europa verursacht werden, könnten potenzielle Käufer abschrecken.

Die Preise für Wohnungen stiegen um 7,7 Prozent auf 2.292 Euro pro Quadratmeter, während Einfamilienhäuser im Durchschnitt 1.458 Euro kosteten, was einem Anstieg von 2,6 Prozent entspricht. Diese Preisentwicklung könnte für viele deutschsprachige Auswanderer, die auf den Kanaren ein neues Zuhause suchen, eine Hürde darstellen. Die steigenden Kosten könnten dazu führen, dass viele Käufer ihre Pläne überdenken oder sich gezwungen sehen, in weniger gefragte Lagen auszuweichen.

Zusätzlich ist die Hypothekenvergabe und die Finanzierung von Immobilienkäufen auf den Kanaren betroffen. Die Zahl der vergebenen Hypotheken sank um 12,3 Prozent, was die Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt widerspiegelt. Für viele Deutsche, die auf den Kanaren leben und möglicherweise ein Eigenheim erwerben möchten, ist dies eine alarmierende Entwicklung. Die Tatsache, dass 54,5 Prozent der Immobilienkäufe durch Hypothekendarlehen finanziert wurden, zeigt, wie stark die Finanzierung mit dem Kauf von Immobilien verknüpft ist. Der durchschnittliche Kredit betrug 72,4 Prozent des Kaufpreises. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Käufer derzeit vorsichtiger agieren und möglicherweise auf günstigere Angebote warten.

Die Entwicklung der Immobilienpreise und Verkäufe bleibt ein zentrales Thema, da der Markt in mehreren autonomen Gemeinschaften unter Druck steht. Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Unsicherheit und die steigenden Preise die Kaufentscheidungen der Verbraucher beeinflussen. Für deutschsprachige Leser auf den Kanaren bedeutet dies, dass sie sich gut informieren und die aktuelle Marktlage genau beobachten sollten. Der Rückgang der Verkäufe könnte auch Chancen für Käufer bieten, die bereit sind, in einem unsicheren Markt zu investieren, während andere möglicherweise auf eine Stabilisierung der Preise warten möchten.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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