Papst Leon XIV. landet in Gran Canaria: Empfang auf der Luftwaffenbasis Gando trotz starkem Wind – Tourismus (Iberia)

Papst Leon XIV. landet in Gran Canaria: Empfang auf der Luftwaffenbasis Gando trotz starkem Wind

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

11 Juni, 2026

Papst Leon XIV. ist am Donnerstagmorgen auf Gran Canaria gelandet. Sein Flugzeug der Fluggesellschaft Iberia kam aus Barcelona und setzte kurz nach 10:45 Uhr auf der Luftwaffenbasis Gando auf. Die Ankunft des Pontifex wurde von einem starken Wind begleitet, der den offiziellen Empfang beeinflusste und einige Protokolländerungen notwendig machte.

Zunächst verließen 83 Journalisten die Maschine, die den Papst auf seiner apostolischen Reise begleiten. Sie stiegen wie üblich über die hintere Tür aus. Danach folgte der Kameramann, der den Papst begleitet, bevor Leon XIV. selbst die Flugzeugtreppe hinabstieg. Am Boden wurde er vom spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez empfangen, der zusammen mit weiteren hochrangigen Persönlichkeiten vor Ort war.

Unter den Anwesenden waren der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, sowie mehrere Minister aus der spanischen Regierung: Félix Bolaños, Minister für Präsidentschaft, Justiz und Beziehungen zum Parlament, und Ángel Víctor Torres, Minister für territoriale Politik und demokratische Erinnerung. Die Präsidentschaft des kanarischen Parlaments war durch Astrid Pérez vertreten, ebenso der Regierungsdelegierte in den Kanaren, Anselmo Pestana. Die Kirche war durch den Bischof von Canarias, José Mazuelos, und den Weihbischof Cristóbal Déniz vertreten.

Ein markantes Detail bei der Ankunft war das Fehlen der sonst üblichen roten Empfangsteppiche. Obwohl die Vorbereitungen für die Verlegung eines Teppichs an der Flugzeugtreppe begonnen hatten, mussten die Arbeiter diesen wegen der starken Windböen wieder entfernen. Die heftigen Windverhältnisse hätten die Sicherheit gefährden können, weshalb auf diese traditionelle Ehrung verzichtet wurde.

Das Wetter zeigte sich an diesem Tag auf Gran Canaria wechselhaft. Am Himmel über Gando dominierten blaue Farbtöne, begleitet von einigen grauen Wolken und einem leichten Calima-Schleier, der den Horizont etwas verschwimmen ließ. Der Wind war der dominierende Faktor und hatte auch Einfluss auf die Abläufe des Empfangs. So musste beispielsweise die Verteidigungsministerin Margarita Robles die Umhangklappe des Papstes richten, die durch die Böen verrutscht war.

Für die Bevölkerung der Kanarischen Inseln sowie für Urlauber und Auswanderer bedeutet die Ankunft des Papstes in Gran Canaria ein bedeutendes Ereignis. Die Präsenz von Leon XIV. auf der Insel bringt eine besondere Aufmerksamkeit und Sicherheitsmaßnahmen mit sich, die den Alltag und den Tourismus temporär beeinflussen können. Die offiziellen Veranstaltungen und Begegnungen des Papstes werden voraussichtlich in den kommenden Tagen weitere Auswirkungen auf den Verkehr und die öffentlichen Einrichtungen haben.

Die Landung auf der Militärbasis Gando unterstreicht die Bedeutung der Region als logistischen Knotenpunkt für wichtige Flugbewegungen. Die Wahl dieses Ortes für den Empfang des Papstes zeigt auch die enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und der Kirche in Spanien. Die kanarische Regierung und die kirchlichen Vertreter nutzten die Gelegenheit, um ihre Rolle bei diesem historischen Besuch zu unterstreichen und die Bedeutung der Kanaren im nationalen und internationalen Kontext hervorzuheben.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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