Emotionale Intelligenz im Klassenzimmer: Einfluss der Lehrer auf Schülererfolg in Ferien Schule (Schule)

Emotionale Intelligenz im Klassenzimmer: Einfluss der Lehrer auf Schülererfolg

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

3 Juni, 2026

Eine umfassende internationale Studie zeigt, dass die Emotionen von Lehrern einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Unterrichts und das Lernen der Schüler haben. Die Untersuchung, veröffentlicht im Journal of Educational Psychology, analysierte das Verhalten von 679 Lehrern und über 17.500 Schülern im Alter von 15 Jahren aus verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Spanien und China. Die Ergebnisse belegen, dass positive Emotionen, wie die Freude am Lehren, die Lernergebnisse der Schüler signifikant verbessern können.

Die Forscher stützten sich auf Daten des Global Teaching InSights-Projekts der OECD und untersuchten, wie zwei grundlegende Emotionen – Freude und Ärger – die Unterrichtsqualität beeinflussen. Lehrer, die mit Begeisterung unterrichten, sind in der Lage, den Unterricht effektiver zu gestalten. Sie bewältigen Störungen besser, fördern stärkere Beziehungen zu ihren Schülern und fordern diese heraus, über das Übliche hinauszudenken. Dieser Prozess wird als „kognitive Aktivierung“ bezeichnet und hat direkten Einfluss auf das Lernen der Schüler.

Im Gegensatz dazu führt chronische Gereiztheit bei Lehrern oft zu einem autoritären und wenig anregenden Unterricht. In solchen Klassenräumen sinkt das Engagement der Schüler, was zu einer Abnahme der Lernqualität führt. Der Stress des Lehrers überträgt sich direkt auf die Schüler und kann zu einem Teufelskreis aus Frustration und Desinteresse führen. Die Studie hebt hervor, dass eine positive und feste Klassenführung das Interesse an Fächern wie Mathematik steigert und Schüler dazu ermutigt, sich mehr anzustrengen, was ihre schulischen Leistungen verbessert.

Die Analyse zeigt auch, dass die emotionale Situation im Klassenzimmer nicht nur die Lehrer betrifft. Ein chaotisches oder desinteressiertes Klassenzimmer kann Lehrer frustrieren, was wiederum die Unterrichtsqualität beeinträchtigt. Es entsteht ein Kreislauf, der die Motivation der Schüler und die Freude der Lehrer am Unterrichten negativ beeinflusst. Diese Erkenntnisse stellen die weit verbreitete Annahme in Frage, dass der schulische Erfolg ausschließlich von Lehrplänen oder technologischen Hilfsmitteln abhängt.

Die Studie weist darauf hin, dass die emotionale Dimension des Lehrens in acht verschiedenen Kulturen einen ähnlichen Einfluss hat. Um das Lernen zu fördern, ist es daher unerlässlich, auch die psychische Gesundheit der Lehrer zu schützen und Burnout zu vermeiden. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Impulse für Bildungseinrichtungen, die darauf abzielen, ein positives Lernumfeld zu schaffen. Die Verantwortung, sowohl Lehrer als auch Schüler zu unterstützen, wird zunehmend als Schlüssel zu einem erfolgreichen Bildungssystem erkannt.

Quelle: laprovincia.es
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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