Die spanische Wetteragentur Aemet hat für Freitag, den 31. Juli, und Samstag, den 1. August, die Hitzewarnungen auf den Kanarischen Inseln verschärft. Besonders betroffen ist Gran Canaria, wo eine orangefarbene Warnung gilt und Temperaturen bis zu 39 Grad erwartet werden. Auf den anderen Inseln Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro sind gelbe Warnungen mit Höchstwerten bis zu 35 Grad aktiv. Die Hitzewelle begann am 29. Juli und wird voraussichtlich mindestens bis zum 2. August anhalten.
Die höchsten Temperaturen auf Gran Canaria werden vor allem in den Gebieten von Tejeda sowie in den mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen der Insel erwartet. Dort kann es tagsüber bis zu 39 Grad heiß werden, während nachts die Temperaturen nicht unter 26 Grad fallen und somit die Nachtruhe erheblich erschweren. Die orangefarbene Warnung gilt an beiden Tagen jeweils von 11 Uhr bis 19:59 Uhr und signalisiert eine gesteigerte Gefahr durch die Hitze.
Teneriffa steht an beiden Tagen unter gelber Warnung mit Temperaturen bis zu 35 Grad, vor allem im Großraum der Inselhauptstadt und den südlichen Mittelgebirgsregionen sowie an den Ost-, Süd- und Westhängen. Auch Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro haben gelbe Warnungen, mit Temperaturen um die 34 Grad, wobei auf La Gomera lokal bis zu 37 Grad möglich sind. Die Warnzeiten sind jeweils ebenfalls von 11 bis 19:59 Uhr angesetzt.
Die Kombination aus stabiler Wetterlage, warmer Luft und geringer Belüftung sorgt dafür, dass die Hitze vor allem in den mittleren Höhenlagen und südlich ausgerichteten Gebieten der Inseln besonders stark spürbar ist. Die nächtlichen Temperaturen auf Gran Canaria, die über 26 Grad bleiben, stellen eine weitere Belastung dar, da sie eine erholsame Nachtruhe erschweren.
Die Behörden empfehlen, die direkte Sonne und körperliche Anstrengungen in den heißesten Tageszeiten zu vermeiden, regelmäßig Wasser zu trinken und besonders Kinder, ältere Menschen sowie chronisch Kranke vor der Hitze zu schützen. Zudem sollte man die Wohnungen während der kühleren Stunden lüften und bei steigenden Außentemperaturen Fenster und Rollläden schließen. Das Zurücklassen von Personen oder Tieren in geparkten Fahrzeugen ist dringend zu unterlassen.
Die Hitzewelle wirkt sich somit auf alle Kanarischen Inseln aus, mit besonderer Intensität auf Gran Canaria. Die aktuellen Warnungen sollen die Bevölkerung und Besucher auf die gesundheitlichen Risiken aufmerksam machen und zu Vorsichtsmaßnahmen anregen. Ob die Temperaturen nach dem 2. August wieder spürbar sinken, hängt von der weiteren Wetterentwicklung ab, die derzeit noch offen ist.
Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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