Kanaren rufen wegen Sturmwarnung Alarmstufe auf westlichen Inseln aus – Politik (Gobierno Canarias)

Kanaren rufen wegen Sturmwarnung Alarmstufe auf westlichen Inseln aus

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

7. November 2026

Sturmwarnung auf den Kanaren: Windböen über 90 km/h am Wochenende erwartet

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat für Samstag, 7. November 2026, ab 12 Uhr eine Windwarnung der Stufe Alerta für La Palma sowie besonders gefährdete Gebiete auf El Hierro, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria ausgerufen. Am Sonntag könnte sich die Wetterlage weiter verschärfen. In exponierten Höhenlagen werden Windböen von mehr als 90 km/h erwartet.

Auslöser ist ein kräftiger Südwestwind im Zusammenhang mit dem Sturmtief Bruna. Die Warnung wurde von der Generaldirektion für Notfälle auf Grundlage der Wetterprognosen der staatlichen Wetteragentur AEMET und weiterer meteorologischer Informationen ausgesprochen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beginn: Samstag, 7. November 2026, um 12 Uhr.
  • Betroffene Inseln: La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria.
  • Alarmstufe: Alerta für La Palma und besonders exponierte Gebiete der übrigen vier Inseln.
  • Voralarm: Prealerta für die übrigen Gebiete der betroffenen Inseln.
  • Windgeschwindigkeit: Am Sonntag örtlich Böen über 90 km/h möglich.
  • Besonders gefährdet: Gipfelregionen, Höhenlagen, Nordwesthänge und die Ostküste von La Palma.
  • Empfehlung: Lose Gegenstände sichern, Bergtouren vermeiden und aktuelle Behördenmeldungen beachten.

Welche Kanarischen Inseln sind von der Windwarnung betroffen?

Die Generaldirektion für Notfälle hat die Warnung im Rahmen des kanarischen Notfallplans für meteorologische Risiken (PEFMA) ausgesprochen.

Die Alarmstufen unterscheiden sich je nach Insel und geografischer Lage.

Insel Betroffene Gebiete
La Palma Alerta auf der gesamten Insel
Teneriffa Höhenlagen sowie nördliche und nordwestliche Gebiete
Gran Canaria Höhenlagen sowie nördliche und nordwestliche Gebiete
La Gomera Höhenlagen sowie nördliche und nordwestliche Gebiete
El Hierro Höhenlagen sowie nördliche und nordwestliche Gebiete

In den übrigen Gebieten von Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera und El Hierro gilt nach der veröffentlichten Ankündigung die Vorwarnstufe Prealerta.

Damit müssen auch Einwohner außerhalb der eigentlichen Alarmgebiete mit windigem Wetter rechnen.

Teneriffa: Starke Windböen in den Gipfelregionen

Auf Teneriffa werden insbesondere in den zentralen Höhenlagen und exponierten Bereichen kräftige Südwestwinde erwartet.

Bereits am Samstag können die Windböen in den Gipfelregionen Geschwindigkeiten von mehr als 70 km/h erreichen.

Am Sonntag ist eine weitere Verstärkung möglich.

Besonders vorsichtig sollten sich Menschen verhalten, die Ausflüge in die Berge oder in den Bereich des Teide-Nationalparks planen.

Auf ungeschützten Straßenabschnitten, Aussichtspunkten und Wanderwegen können starke Böen gefährlich werden.

Ob einzelne Straßen, Wanderwege oder touristische Einrichtungen geschlossen werden, hängt von gesonderten Entscheidungen der zuständigen Behörden ab.

La Palma besonders stark betroffen

Auf La Palma gilt die Alarmstufe für die gesamte Insel.

Besonders starke Windböen werden in den Gipfelregionen, an den Nordwesthängen und entlang der Ostküste erwartet.

Die geografischen Bedingungen der Insel können örtlich zu erheblichen Unterschieden bei den Windgeschwindigkeiten führen.

Vor allem an Berghängen, in Schluchten und auf exponierten Höhenzügen kann der Wind deutlich stärker ausfallen als in geschützten Ortslagen.

Bewohner sollten deshalb Gegenstände auf Balkonen, Terrassen und Dächern sichern.

Sonntag, 8. November: Wind soll sich weiter verstärken

Nach den vorliegenden Wetterprognosen wird am Sonntag eine Intensivierung des Windereignisses erwartet.

In besonders exponierten Gebieten könnten die Böen Geschwindigkeiten von 90 km/h überschreiten.

Betroffen sind vor allem die Gipfelregionen und Nordwesthänge der bergigen Kanarischen Inseln sowie die Ostküste von La Palma.

Starke Windböen können Äste abbrechen, Gegenstände durch die Luft schleudern und das Fahren auf offenen Straßenabschnitten erschweren.

Auch bei vermeintlich ruhigem Wetter in geschützten Ortslagen können in höheren Regionen deutlich stärkere Winde auftreten.

Was bedeutet Alerta und Prealerta?

Die kanarische Regierung unterscheidet bei meteorologischen Gefahren zwischen verschiedenen Warn- und Notfallstufen.

Prealerta – Voralarm

Die Behörden beobachten eine Wetterlage, die zu gefährlichen Bedingungen führen kann. Die Bevölkerung soll aufmerksam bleiben und die weitere Entwicklung verfolgen.

Alerta – Alarm

Es besteht eine erhöhte Gefährdung durch das erwartete Wetterereignis. Die Behörden verstärken ihre Vorsorgemaßnahmen und empfehlen der Bevölkerung, besondere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Eine Alerta bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der gesamte öffentliche Betrieb eingestellt wird oder alle Aktivitäten im Freien verboten sind.

Sicherheitshinweise: Was Einwohner und Urlauber beachten sollten

Die kanarischen Notfallbehörden empfehlen bei starkem Wind besondere Vorsicht.

Zu Hause und auf dem Grundstück:

  • Blumentöpfe, Gartenmöbel und andere lose Gegenstände sichern.
  • Markisen einfahren und Fenster sowie Türen schließen.
  • Beschädigte oder instabile Gegenstände im Außenbereich meiden.

Im Straßenverkehr:

  • Geschwindigkeit an die Windverhältnisse anpassen.
  • Auf plötzlich auftretende Seitenwindböen achten.
  • Besonders vorsichtig auf Brücken, Bergstraßen und offenen Strecken fahren.
  • Ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten.

Bei Ausflügen und Wanderungen:

  • Auf Wanderungen in exponierten Höhenlagen möglichst verzichten.
  • Steile Berghänge, Aussichtspunkte und ungeschützte Wege meiden.
  • Abstand zu Bäumen, Stromleitungen und instabilen Gegenständen halten.
  • Aktuelle Hinweise zu Straßensperrungen und Zugangsbeschränkungen beachten.

Bei akuter Gefahr gilt auf den Kanarischen Inseln die Notrufnummer 112.

Wo gibt es aktuelle Informationen?

Da sich die Wetterlage kurzfristig verändern kann, sollten Einwohner und Urlauber die offiziellen Warnungen regelmäßig überprüfen.

Wichtige Informationsquellen sind:

Für konkrete Straßensperrungen und Zugangsbeschränkungen sind die zuständigen Straßenverwaltungen und Sicherheitsbehörden maßgeblich.

Unsere Einordnung

Starker Südwestwind kann auf den Kanaren besonders in den Höhenlagen und an exponierten Berghängen erhebliche Auswirkungen haben.

Die vulkanische Topografie führt dazu, dass Windgeschwindigkeiten selbst auf relativ kurzen Entfernungen stark variieren können.

Wer beispielsweise an der Küste Teneriffas nur mäßigen Wind bemerkt, sollte daraus nicht schließen, dass in den Bergen vergleichbare Bedingungen herrschen.

Besondere Vorsicht ist deshalb bei Fahrten in den Teide-Nationalpark, bei Bergwanderungen und auf ungeschützten Straßenabschnitten angebracht.

Da sich die Windlage am Sonntag weiter verschärfen könnte, sollten geplante Ausflüge in gefährdete Gebiete überdacht werden.

Entscheidend sind die aktuellen Warnungen der Behörden. Die vorliegende Meldung beschreibt die für den 7. und 8. November prognostizierte Wetterentwicklung. Änderungen der Warnstufen sind jederzeit möglich.

Weitere Nachrichten zum Wetter auf den Kanaren

Quelle: Gobierno de Canarias, Dirección General de Emergencias, 7. November 2026.

Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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