Kanaren sind nur einen Flug entfernt – doch viele können sich die Tickets nicht leisten: Proteste gegen hohe Flugpreise ge…

Kanaren sind nur einen Flug entfernt – doch viele können sich die Tickets nicht leisten: Proteste gegen hohe Flugpreise geplant

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

21. Oktober 2026

Die kanarischen Organisationen Canarios sin Alas, Canarios por la Movilidad Justa und Casa Canarias Cataluña rufen für den 31. Oktober 2026 zu Kundgebungen in Madrid und Barcelona auf, um gegen die hohen Flugpreise zu den Kanarischen Inseln zu protestieren. Unter dem Motto „Kanaren sind nur einen Flug entfernt, doch für viele ist dieser Flug unerreichbar“ fordern sie Maßnahmen zur Senkung der Ticketkosten.

Die Verbände kritisieren, dass die hohen Flugpreise es zahlreichen Kanaren erschweren, die auf dem spanischen Festland leben, ihre Familien auf den Inseln zu besuchen – insbesondere zu Weihnachten, im Sommer und während anderer Ferienzeiten. Die Kundgebungen beginnen jeweils um 12:00 Uhr. In Madrid findet die Versammlung auf der Plaza de las Cortes statt, in Barcelona ist der genaue Ort noch nicht festgelegt.

Ein zentrales Problem ist laut den Organisationen, dass Kanaren, die ihren Wohnsitz außerhalb der Inseln haben, nicht mehr von der Flugpreisermäßigung für Inselbewohner profitieren können. Dies erschwere vor allem Reisen aus familiären Gründen, während der Urlaubszeit oder bei wichtigen persönlichen Anlässen. Die Vertreter der Verbände betonen: „Wir leben im selben Land, doch trennen uns Preise, die sich viele Familien nicht leisten können.“

Die Protestierenden fordern von den politischen Parteien, in ihren Wahlprogrammen Maßnahmen zur Regulierung und Senkung der Flugpreise aufzunehmen, insbesondere für die Zeiten mit hoher Nachfrage. Außerdem richten sie ihre Forderungen an die kanarische Regionalregierung, die in den kommenden Haushaltsplänen Lösungen zur finanziellen Entlastung bei Reisen zu den Inseln verankern soll. Auch die Fluggesellschaften werden aufgefordert, die Auswirkungen der aktuellen Tarife auf familiäre und persönliche Beziehungen anzuerkennen.

Die Kundgebungen am 31. Oktober 2026 sollen den Druck auf die öffentlichen Institutionen erhöhen und verdeutlichen, dass es den Kanaren nicht um politische Interessen gehe, sondern um die Möglichkeit, ihre Familien und Wurzeln auf den Inseln zu besuchen. „Wir sind keine Politiker oder Experten, sondern Kanaren, die ihrer Heimat und ihren Familien nahe bleiben wollen“, so die Organisatoren. Abschließend appellieren sie an alle Beteiligten, konkrete Lösungen zu finden, damit die Flugkosten nicht länger ein Hindernis für den Kontakt mit dem Archipel darstellen.

Quelle: diariodeavisos.elespanol.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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