Kanarische Inseln: Bis zu 1.000 Euro Bußgeld und 6 Punkte für Alkoholverstöße am Steuer – Behörden (Guardia Civil)

Kanarische Inseln: Bis zu 1.000 Euro Bußgeld und 6 Punkte für Alkoholverstöße am Steuer

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Von Thomas John - Redaktion Kanaren Nachrichten

14 Juni, 2026

Die Verkehrsüberwachung auf den Kanarischen Inseln verschärft die Kontrollen während der Feiertage deutlich. Die Verkehrsabteilung der Guardia Civil und die Generaldirektion für Verkehr (DGT) setzen verstärkt auf Prävention, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Besonders an Wochenenden und zu öffentlichen Feiertagen rechnet man mit einem starken Anstieg des Verkehrsaufkommens – allein auf den Kanaren waren 2024 bereits über 214.000 Fahrer wegen Verkehrsverstößen aufgefallen.

Alkohol am Steuer bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle. Im Jahr 2024 wurden auf den Kanaren 6.231 Fahrer mit Alkohol am Steuer erwischt – das sind zwar knapp 7 Prozent weniger als im Vorjahr, als es 6.698 Fälle gab, doch Alkohol war weiterhin bei 12 Prozent aller Unfälle beteiligt. Besonders gravierend: Bei 28 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle spielte Alkohol eine Rolle, was 273 gemeldeten Fällen entspricht.

Die DGT erinnert daran, dass für Fahranfänger und Berufskraftfahrer die gesetzliche Promillegrenze bei 0,15 mg/l Atemalkohol liegt. Für alle anderen Fahrer gilt eine Grenze von 0,25 mg/l. Wer 0,60 mg/l überschreitet, begeht eine Straftat. Neben Alkohol führt auch der Nachweis anderer Drogen zu Strafen. Die Behörden warnen ausdrücklich: Die einzige sichere Grenze ist 0,0 g/l.

Wer mit Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wird, muss mit hohen Strafen rechnen. Die Bußgeldhöhe liegt zwischen 500 und 1.000 Euro, hinzu kommen 4 bis 6 Punkte Abzug im Fahreignungsregister. Besonders bei schweren Verstößen droht die Höchststrafe von 1.000 Euro und 6 Punkten. Damit unterstreicht die Verkehrsaufsicht die Ernsthaftigkeit der Verstöße. Ziel ist es, durch konsequente Kontrollen die Zahl der Unfälle zu senken und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Die Guardia Civil appelliert vor allem an Urlauber und Einheimische, gerade an Feiertagen wie dem Maifeiertag verantwortungsvoll zu fahren. Die erhöhte Reisetätigkeit führt zu mehr Verkehr, was das Risiko für Unfälle steigert. Die Beamten setzen verstärkt auf Atemalkoholkontrollen und andere Maßnahmen, um Trunkenheit am Steuer zu verhindern. „Wer trinkt, sollte nicht fahren“, lautet die klare Botschaft, denn nicht nur das eigene Leben, sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer steht auf dem Spiel.

Für Urlauber auf den Kanaren bedeutet das: Auch wenn die Feierlaune steigt, sollte der Wagen stehen bleiben, wenn Alkohol konsumiert wurde. Die Strafen sind hoch und die Risiken groß. Für Auswanderer und Bewohner der Inseln gilt dieselbe Regel – die Straßen bleiben sicherer, wenn alle sich an die Regeln halten. Die DGT und die Guardia Civil setzen auf Prävention und strenge Kontrollen, um die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zu senken.

Insgesamt zeigt die Statistik der Kanaren, dass trotz leichter Verbesserungen das Thema Alkohol am Steuer weiterhin eine der größten Herausforderungen im Straßenverkehr bleibt. Die Maßnahmen der Behörden zielen darauf ab, das Bewusstsein für die Gefahren zu schärfen und durch Sanktionen klare Grenzen zu setzen. Wer in den kommenden Feiertagen unterwegs ist, sollte diese Regeln beachten, um sicher und ohne Strafen durch die Zeit zu kommen.

Quelle: tenerifeweekly.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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